Ricky Martín: Gerichtsverfahren in Puerto Rico eingestellt

Nach dem Rückzug seines Neffen wurde das Verfahren eingestellt

Ricky Martin
HRC

Aufatmen bei Latino-Superstar Ricky Martín: Das Gerichtsverfahren wegen häuslicher Gewalt, dem er sich in seiner Heimat Puerto Rico stellen musste, ist Medienberichten zufolge eingestellt worden. Die Anwälte des 50-jährigen Sängers betonen noch einmal, dass die Anschuldigungen gegen ihren Mandanten haltlos waren. 

Sein 21-jähriger Neffe behauptete, Ricky Martín hatte eine Beziehung mit ihn

Der 21 Jahre alte Neffe von Ricky Martín hatte eine Schutzanordnung wegen häuslicher Gewalt gegen seinen berühmten Verwandten erwirkt. Er hatte behauptet, eine siebenmonatige Beziehung mit seinem Onkel gehabt zu haben. Er habe diese beendet, was sein Onkel aber nicht akzeptiert habe, wie der 21-Jährige vor Gericht zu Protokoll gab.  

Daraufhin soll ihn der Sänger gestalkt haben: Der 50-Jährige soll unter anderem “mindestens dreimal in der Nähe der Wohnung” seines Neffen gesehen worden sein und diesen häufig angerufen haben, behauptet dieser. Alle Vorwürfe wurden von Ricky Martín stets bestritten. 

Vor Gericht nahm der Neffe Abstand davon, das Verfahren weiter zu verfolgen

Am Donnerstag gab es im zuständigen Gericht in San Juan eine Anhörung zu dem Fall. Dabei soll Martíns Neffe davon Abstand genommen haben, das Verfahren weiter zu verfolgen. Die Schutzanordnung wurde aufgehoben. Das berichtet die Zeitung El Nuevo Día unter Berufung auf einen Anwalt Martíns. 

“Es handelte sich hier nie um mehr als um eine gestörte Person, die falsche Behauptungen aufstellte, die durch nichts zu belegen waren”, so Martíns Anwälte nach der Anhörung in einer Mitteilung, die der 50-Jährige auch auf Twitter veröffentlichte. “Wir alle hoffen, dass dieser Mann die Hilfe bekommt, die er so dringend braucht”, so Martíns Anwalt Marty Singer in Bezug auf den Neffen.