Trans Frau in Bremen gedemütigt, beleidigt und verletzt

Nun sucht die Polizei nach Zeug:innen des Vorfalls

Sujetbild: Blaulicht eines Polizeiautos
Sujetbild - Adobe Stock

Im Bremer Stadtteil Walle ist am Freitagnachmittag eine 40-Jährige zum Opfer einer transfeindlichen Attacke geworden.  Das berichtet die Bremer Polizei. Sie wurde gedemütigt, beleidigt, geschlagen und mit Reizgas besprüht. Die Angreifer konnten unerkannt fliehen. Nun sucht die Polizei der Hansestadt Zeug:innen.

Nachdem sie von einem Auto touchiert wurde, entwickelte sich ein Streit

Dem Polizeibericht zufolge ging die trans Frau mit ihrem Hund und zwei Ziegen in der Waller Straße spazieren, als sie von einem vorbeifahrenden Auto „leicht berührt“ wurde. Der Fahrer stieg anschließend aus, er beleidigte und bedrohte die Frau.

Die 40-Jährige setzte ihren Weg durch einen Grünstreifen fort, als ihr auf der Straße Auf den Barken der Fahrer erneut begegnete – in Begleitung von zwei jungen Männern. Wie die trans Frau berichtete, wurde sie von dem Trio bespuckt, geschlagen und an die Brust gefasst.

Zum Schluss besprühte der Fahrer die trans Frau noch mit Reizgas

Zum Schluss besprühte der Fahrer die Frau noch mit Reizgas, bevor er mit einem schwarzen VW, seine Begleiter auf zwei E-Scootern flüchten konnten. Der Fahrer wird als korpulent beschrieben, mit dunklem Teint und kurzen schwarzen Haaren.

Die trans Frau wurde vor Ort von Rettungssanitäter:innen behandelt. Wie bei allen Fällen von Hasskriminalität ermittelt der Staatsschutz der Polizei Bremen. Hinweise von Zeug:innen nimmt der Kriminaldauerdienst unter Tel. +49/(0)421/362-3888 entgegen.