Mittwoch, 28. Februar 2024
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Regenbogen-Zebrastreifen in Hallein nach einem Tag zerstört

Bürgermeister will die unbekannten Übeltäter

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Nicht einmal 24 Stunden, nachdem die Salzburger Bezirkshauptstadt Hallein auf der Neumayrbrücke einen Regenbogen-Zebrastreifen bekommen hat, wurde dieser von Vandalen bereits zerstört. Wie die Kronen Zeitung berichtet, haben Unbekannte das Symbol für Toleranz in der Nacht auf Freitag beschmiert. 

„Das ist Beschädigung öffentlichen Eigentums“, ärgert sich der Bürgermeister

“So was Idiotisches”, ärgert sich der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger von der SPÖ. Er macht klar: “Hallein ist eine offene und tolerante Stadt – darauf bin ich stolz.” Gegenüber der Plattform MeinBezirk fügt er hinzu: “Das war kein Lausbubenstreich, sondern eine Beschädigung öffentlichen Eigentums und wird zur Anzeige gebracht.” 

Der Bürgermeister geht davon aus, dass der Regenbogen-Zebrastreifen komplett neu aufgesetzt werden muss: Der Schaden sei nicht so ohne weiteres wegzumachen, fürchtet der Stadtchef. Das soll in den nächsten Tagen geschehen. 

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Gibt es Videoaufnahmen der unbekannten Vandalen?

Den unbekannten Vandalen gibt er mit auf den Weg, dass wegen Bauarbeiten an der Brücke eine Kamera in unmittelbarer Nähe des Tatorts montiert wurde. “Der oder die Täter sollten sich besser bei mir melden”, gibt ihnen Stangassinger einen guten Rat. 

Es ist nicht der erste LGBTI-feindliche Vandalenakt in der zweitgrößten Stadt Salzburgs: Bereits vor etwa einem Monat haben Unbekannte die Regenbogen-Fahne vor dem Keltenmuseum verbrannt und Fassaden mit schwulenfeindlichen Parolen beschmiert. “Ein Armutszeugnis für die Täter”, ärgert sich der Bürgermeister. 

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