„Together we rise“: Das bringt die Vienna Pride 2023

Auch ein beliebter Event feiert dieses Jahr sein Comeback

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Die Vienna Pride 2023 wird von 1.-18. Juni unter dem Motto “Together we rise” stattfinden. Das haben die Veranstalter:innen heute bekanntgegeben. Die Erfahrung der LGBTI-Bewegung zeige, dass das Ganze mehr sei als die Summe seiner Teile, so die Begründung für das Motto. Und: Auch das Pride Village erlebt nächstes Jahr ein Comeback.

Zwei Wochen lang zeigt sich die LGBTI-Community in ihrer Vielfalt

„Mit einem Programm, das sich über mehr als 2 Wochen erstreckt, sorgt Vienna Pride für Sichtbarkeit der LGBTIQ-Community und ihrer Anliegen. Über die Stadt verteilt werden Zeichen für Solidarität, Respekt und Menschenrechte – für eine Gesellschaft, in der alle Menschen Platz haben – gesetzt“, so Vienna-Pride-Organisatorin Katharina Kacerovsky-Strobl. 

Zu den Höhepunkten der Vienna Pride zählen auch dieses Jahr wieder die Regebogenparade am 17. Juni, das Mariahilfer Straßenfest “Andersrum ist nicht verkehrt” am 10. Juni und der Pride Run am 16. Juni auf der Wiener Ringstraße. Insgesamt sollen dutzende Veranstaltungen für Sichtbarkeit sorgen. 

“Die Regenbogenparade verkörpert den Geist unserer politischen Bewegung: Wir stehen auf für unsere Menschenrechte, wir gehen gemeinsam auf die Straße für eine weltoffene Gesellschaft”, betont Ann-Sophie Otte von der HOSI Wien die Bedeutung der Parade: “Es macht uns stolz, dass wir jedes Jahr die größte Demo in Österreich sind, denn das zeigt auch, wie ungeheuer viele Menschen, die nicht selbst zur LGBTIQ-Community gehören, uns unterstützen.” 

Nach Corona-Pause: Ein Comeback fürs Pride Village

Zur Freude der Community wird es dieses Jahr von 14.-17. Juni auch wieder ein Pride Village am Rathausplatz geben. Die letzten Jahre fiel dieser beliebte Treffpunkt der Community coronabedingt aus. “Neben einem Unterhaltungsprogramm bietet es den Community-Organisationen die Möglichkeit, Beratung anzubieten, über ihre Arbeit und ihre Anliegen zu informieren, sowie sich zu vernetzen”, so Kacerovsky-Strobl. 

„Im vergangenen Jahr war das Motto ‚Pride against hate‘. Es wurde ein sichtbares Zeichen gegen den zunehmend zu Tage tretenden Hass der letzten Jahre gesetzt. Wir konnten zeigen, dass wir in der Mitte der Gesellschaft sind – und nicht jene, die ihre Feindseligkeit verbal oder physisch zum Ausdruck bringen. Diesen Schwung und diese Mobilisierung nehmen wir mit ins Jahr 2023“, so Kacerovsky-Strobl weiter.