Donnerstag, 20. Juni 2024
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Obduktion ergibt: Grant Wahl starb eines natürlichen Todes

Alle Zweifel an der Todesursache konnten ausgeräumt werden

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Der US-amerikanische Sportjournalist Grant Wahl ist eines natürlichen Todes gestorben. Das hat seine Frau Céline Gounder nach der Obduktion mitgeteilt. Der 48-Jährige starb in Katar während eines Matches auf der Medientribüne. Sein Bruder Eric hatte zuvor Ungereimtheiten vermutet, nachdem Wahl bei einem Vorrundenspiel wegen eines Regenbogenshirts der Einlass zunächst verweigert wurde. 

„Keine Wiederbelebung hätte ihn gerettet“

Der Obduktion zufolge starb Wahl während des Viertelfinales zwischen Argentinien und den Niederlanden an einer Ruptur des Aortenaneurysma, einer Erweiterung der Hauptschlagader, mit einem Bluterguss im Herzbeutel. “Keine Wiederbelebung oder Schocks hätten ihn gerettet. Sein Tod stand in keinem Zusammenhang mit Covid. Sein Tod stand in keinem Zusammenhang mit dem Impfstatus”, machte Gounder klar. 

Wenige Tage vor dem tragischen Tod hatte Wahl selbst geschrieben, dass er im Krankenhaus war, weil ihn sein Körper im Stich gelassen habe: “Drei Wochen mit wenig Schlaf, viel Stress und viel Arbeit können einem das antun”, schrieb er. Im Krankenhaus habe man ihm gesagt, dass er wahrscheinlich eine Bronchitis habe. Vier Tage später war er tot. 

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Wegen seines Regenbogenshirts durfte er zunächst nicht ins Stadion

Wenige Tage zuvor war Wahl in den internationalen Schlagzeilen: Vor dem Vorrunden-Spiel der USA gegen Wales am 21. November wurde Wahl eigenen Angaben zufolge 25 Minuten von Sicherheitskräften festgehalten. Sein Vergehen: Er trug ein T-Shirt in Regenbogenfarben, um seine Unterstützung mit der LGBTI-Community zu demonstrieren. 

Deshalb hat sein schwuler Bruder Eric vermutet, dass Grant Wahls Tod nicht natürlich gewesen sein könnte – und äußerte diese Vermutung auch auf Instagram. Doch die Obduktion konnte aufzeigen, dass diese Befürchtung nicht begründet war.