Freitag, 24. Mai 2024
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Aus Schwulenhass: Drei Männer treten 25-Jährigen gegen den Kopf

Wieder hat es in Berlin einen schwulenfeindlichen Übergriff gegeben: Ein 25-Jähriger würde von einer Männergruppe beschimpft und dann geschlagen. Die Täter konnten einmal mehr entkommen.

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Wie die Berliner Polizei meldet, ereignete sich der Übergriff am Freitag gegen 21.25 Uhr in der Klosterstraße im Stadtteil Spandau. Der 25 Jahre alte Mann war unterwegs, als er von drei Männern schwulenfeindlich beleidigt worden ein soll. Doch dabei blieb es nicht: Einer aus der Gruppe soll ihn dann geschlagen, ein anderer getreten haben.

Als der 25-Jährige zu Boden fiel, prügelten die Männer weiter

Der 25-Jährige fiel zu Boden – doch die Männer sollen trotzdem nicht aufgehört haben, ihn zu misshandeln. Sie sollen ihrem Opfer noch mehrere Male gegen seinen Kopf getreten haben. Anschließend konnten sie unerkannt vom Tatort flüchten. Nähere Informationen über ihre Identität wurden von der Polizei nicht gemacht.

Der junge Mann wurde bei dem Angriff am Ober- und Unterkörper verletzt. Er wollte sich allerdings zunächst nicht ärztlich behandeln lassen. Wie bei allen mutmaßlichen Hassverbrechen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen übernommen.

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Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen

Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin  online eine Anzeige aufgeben.

Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.