Freitag, 1. März 2024
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Schwulenfeindlicher Angriff vor Berliner Einkaufszentrum

Erneut hat es in Berlin einen schwulenfeindlichen Übergriff gegeben - diesmal vor einem bekannten Einkaufszentrum im Bezirk Wedding.

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Wie die Berliner Polizei bekanntgegeben hat, ermittelt sie nun zu einem mutmaßlich schwulenfeindlichen Angriff im Ortsteil Gesundbrunnen. 

Schwulenfeindliche Beleidigungen und ein Schlag auf den Oberkörper

Der Vorfall ereignete sich am Montagabend im Eingangsbereich eines Fast-Food-Lokals im Gesundbrunnen-Center am Hanne-Sobeck-Platz. Wie die Polizei mitteilte, gerieten zwei Männer, 18 und 21 Jahre alt, mit einer Gruppe aus zwei Männern und einer Frau in Streit.

Grund für diesen Streit: Einer aus dem Trio, ein etwa 40 Jahre alter Mann, soll sich offenbar gegenüber den beiden Männern schwulenfeindlich geäußert haben. Während des Streits soll der Mann den 21-Jährigen mit der Faust an den Oberkörper geschlagen haben. Dann konnte das Trio unerkannt flüchten. 

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Der 21-Jährige musste nicht ärztlich versorgt werden. Nähere Informationen zu den Tatverdächtigen gibt es nicht. Wie bei allen mutmaßlichen Hassverbrechen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.

Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen

Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin  online eine Anzeige aufgeben.

Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

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