Donnerstag, 18. Juli 2024
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Mistelbach Pride begeistert 1.500 Menschen

Die Pride-Saison geht abseits der großen Städte weiter: Am Samstag hat Mistelbach bereits seine dritte Pride gefeiert. Und die Parade war sowohl bei Programm und Teilnehmenden so groß wie nie zuvor.

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Auch in Österreich ist die Pride-Saison in vollem Gang: Nach der Unken Pride im Salzburger Pinzgau wurde am Samstag unter dem Motto „Bring culture together“ zum dritten Mal im niederösterreichischen Mistelbach gefeiert.

Vielfalt siegt: Vom Frühschoppen mit der Stadtkapelle bis zum DJ-Set

Neben der Parade setzten auch ein traditioneller Frühschoppen mit der Stadtkapelle Mistelbach, eine Show mit Drag Queens und Drag Kings und ein Musikprogramm mit zahlreichen Performances und einem abschließenden DJ-Set ein deutliches Zeichen für Gleichberechtigung, Vielfalt und Toleranz.

„Gemeinsam können wir den Unterschied machen“, so Drag Queen Candy Licious, Moderatorin der Veranstalung. Eine Aussage, die auch der Mistelbacher Bürgermeister Erich Stubenvoll unterstützt. „Es ist egal wen wir lieben, Hauptsache wir lieben“, so das Stadtoberhaupt, für den die Pride mittlerweile zu einem Fixpunkt geworden ist.

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Die Mistelbach Pride ist mittlerweile ein Fixpunkt im Pride-Kalender

Das Ziel der Veranstalter:innen, weiter zu wachsen, wurde erreicht. So wurden dieses Jahr rund 1.500 Besucher:innen gezählt. „Alles ist größer bunter und gemischter“, freute sich Michael Rabl, Organisator der Mistelbach Pride, gegenüber den Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) .

Mistelbach wurde and diesem Samstag zum Zentrum der österreichischen Community: Neben Vertreter:innen vieler anderer Pride-Veranstaltungen in Österreich und Infoständen gab es dieses Jahr auch zum ersten Mal im Rathaus einen Empfang für Politiker:innen und die LGBTI-Community.

Hochrangige Vertreter:innen aus ganz Österreich in Mistelbach

Für die Politik waren bei der Pride unter anderem die LGBTIQ-Sprecher von SPÖ und Grünen, Mario Lindner und David Stögmüller. Die Kirchen wurden durch den evangelischen Kurator Volker Schlitter und Diakon Heinz Stadlbacher von der römisch-katholische Kirche vertreten.

„Als Verein Mistelbach Pride-LGBTQ+Initiative setzen wir uns für ein tolerantes Miteinander in Mistelbach und der umliegenden Region ein. Die Welt ist bunt und vielseitig und genau aus diesem Grund schön. Wir wollen nicht Mauern sondern Brücken bauen“, fasst Pride-Organisator Rabl die Veranstaltung zusammen.