Mittwoch, 24. Juli 2024
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Auto-Attacke auf trans Frauen: Eine rettet sich nur durch einen Sprung auf die Seite

Erneut hat es in Berlin einen transfeindlichen Vorfall gegeben: In Schöneberg wurden zwei trans Frauen aus einem Auto heraus beleidigt und angegriffen.

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Auch im Pride Month werden queere Menschen zur Zielscheibe intoleranter Menschen – so wie in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Berlin-Schöneberg: Gegen 1.30 Uhr soll ein Autofahrer an der Kreuzung Frobenstraße/Bülowstraße zunächst eine 46-Jährige trans Frau aus dem Auto heraus transfeindlich beleidigt und eine Glasflasche nach ihr geworfen haben.

Eine Frau versuchte er mit einer Flasche zu treffen, auf eine zweite fuhr er zu

Anschließend soll er seine Fahrt fortgesetzt und einige Meter weiter eine 23-jährige trans Frau beleidigt haben. Als sie daraufhin die Straßenseite wechselte, soll der Unbekannte direkt auf sie zugefahren sein – die 23-Jährige konnte einen Zusammenstoß nur durch einen Sprung auf die Seite vermeiden.

Anschließend flüchtete der Fahrer in unbekannte Richtung. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Wie bei Fällen von vermuteter Hasskriminalität üblich hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen übernommen.

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Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen

Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin  online eine Anzeige aufgeben.

Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.