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HOSI Tirol nach Angriff auf Vereinszentrum besorgt

Das Vereinszentrum der HOSI Tirol wurde Mitte August zum Ziel eines queerfeindlichen Vandalenakts: Unbekannte haben eine Auslagenscheibe eingeschlagen.

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In Innsbruck haben Unbekannte die große Auslagenscheibe des HOSI-Zentrums in der Kapuzinergasse eingeschlagen. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, dem 10. August, zwischen zwei und 18 Uhr – genauer kann die HOSI Tirol den Vorfall zur Stunde nicht eingrenzen. Der Schaden für die LGBTI-Initative liegt im vierstelligen Bereich, sie hat Anzeige erstattet.

Es war nicht der erste Angriff auf das Vereinszentrum der HOSI Tirol

Es ist nicht der erste Angriff auf das Vereinszentrum der HOSI in letzter Zeit: Vor etwa vier Wochen wurde die Scheibe von Unbekannten beschmiert, auch die Regenbogenflaggen vor dem Zentrum wurden mehrere Male gestohlen. So geht die HOSI Tirol davon aus, dass es sich auch jetzt um einen gezielten Anschlag auf queere Infrastruktur handelt.

„Diese Vorfälle fügen sich in ein Besorgnis erregendes Muster von Angriffen auf das Eigentum der LGBTIQ*-Community ein, wie kürzlich auch in München am Sub und am LEZ sowie im Ländle, wo eine Plakatserie beschädigt wurde“, so Rudolf Kaiser, Obperson der HOSI Tirol: „Es scheint, als nehme die Gewaltbereitschaft gegenüber der Community wieder zu.“

Die Innsbrucker Stadtpolitik erklärt sich mit der HOSI Tirol solidarisch

Die Innsbrucker Stadtregierung versichert der HOSI Tirol ihre Solidarität. „Vielfalt, Demokratie, Toleranz und Sicherheit gilt es, gemeinsam zu schützen. Jegliche gewaltsame Aktionen gegen diese Werte sind daher klar zu verurteilen“, erklären Bürgermeister Johannes Anzengruber von der Liste JA und Vizebürgermeister Georg Willi von den Grünen.

Und auch die für Queer-Agenden zuständige Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr von der SPÖ verurteilt den Anschlag: „Homophob motivierte und gewaltsame Angriffe auf die Regenbogen-Community haben in Innsbruck keinen Platz“, betont sie.

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