Im Berliner Stadtteil Schöneberg ist am Freitagabend eine 40 Jahre alte trans Person von einem Unbekannten beleidigt und geschlagen worden.
Ohne Vorwarnung wurde die trans Person beleidigt und geschlagen
Wie die Berliner Polizei berichtet, war die trans Person gegen 23.20 Uhr an der Goltzstraße auf Höhe Hohenstaufenstraße unterwegs, als sie ein Unbekannter plötzlich transfeindlich beleidigt. Doch dabei blieb es nicht: Ohne Vorwarnung schlug der Mann der trans Person auch noch mit der Faust gegen ihren Kopf.
Ein 29 Jahre alter Zeuge wollte der trans Person helfen, wurde aber ebenfalls vom Angreifer ins Gesicht geschlagen. Dann flüchtete der Unbekannte, zu dem es keine näheren Angaben gibt, in unbekannte Richtung.
Die trans Person blieb bei dem Vorfall unverletzt. Der Helfer erlitt ein Hämatom im Gesicht, brauchte aber keine ärztliche Behandlung. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern noch an. Wie bei allen mutmaßlichen Hassverbrechen führt sie der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen
Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin online eine Anzeige aufgeben.
Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

