Wie erst jetzt bekannt wurde, endete für einen 47 Jahre alten Mann aus Hamburg ein Date mit schweren Verletzungen: Der Mann verabredete sich über eine App in der Nacht zum 16. August in der Marienthaler Straße im Hamburger Stadtteil Hamm zu einem Date.
Vier vermummte Männer warteten auf den 47-Jährigen
Doch statt dem erwarteten Sexualpartner lauerten vier junge Männer, mit Halstüchern vermummt, dem 47-Jährigen am Ende der Straße auf. Sie verprügelten ihn – offenbar aus Schwulenhass.
Der Mann erlitt bei dem Angriff schwere Verletzungen, darunter einen Jochbeinbruch und Kopfverletzungen. Die Tatverdächtigen konnten unerkannt entkommen. Danach traf das Opfer einen Zeugen, der die Rettungskräfte alarmierte.
Der Mann erlitt bei dem Angriff unter anderem einen Jochbeinbruch
Der 47-Jährige wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo er operiert werden musste. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge waren die Angreifer männlich und sollen mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben.
Die Polizei bittet Zeug:innen, die den Angriff mitbekommen oder Hinweise auf die Täter haben, sich unter der Nummer +49/(0)40/4286-56789 bei ihr zu melden.Wie bei mutmaßlichen Hassverbrechen üblich, führt der Hamburger Staatsschutz die Ermittlungen.
Zuletzt kam es im Hamburger Stadtpark zu einer queerfeindlichen Attacke. Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der gemeldeten LGBTI-feindlichen um 75 Prozent gestiegen, wie aus der Beantwortung einer Anfrage des Grünen Bürgerschaftsabgeordneten Farid Müller hervorgeht.

