Mittlerweile ist der queere Kleinprojektetopf eine Fixgröße, wenn es um die Unterstützung von LGBTI-Projekten in Wien geht. Seit 2010 werden Projekte durch diesen Fördertopf unterstützt. Das Ziel dieser Förderungen ist es, die Vielfalt queerer Vereine und Aktivist:innen zu fördern.
23.000 Euro warten auf queere Vereine in Wien
Insgesamt stehen für nächstes Jahr 23.000 Euro an Förderungen zur Verfügung, pro Verein und Jahr sind es allerdings maximal 5.000 Euro. Wer eine Förderung bekommt, entscheidet ein eigener Beirat unter Vorsitz der WASt, die den Topf auch zusammen mit der MA 13 verwaltet.
Auf der Homepage der WASt können auch von 1. Oktober bis 31. Dezember die Anträge für die Projekte im kommenden Jahr eingereicht werden. Gefördert werden Projekte, die von Diskriminierung betroffene Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender-Personen, intergeschlechtliche und queere Menschen unterstützen.
Diskriminierung und Vorurteile abbauen
Ebenfalls gefördert können Projekte werden, die den Abbau von Homophobie und Vorurteilen gegenüber LGBTIQ-Personen, sowie deren Partizipation und die Vielfalt und Diversität in unserer Gesellschaft innovativ und fachlich fundiert fördern.
Die Zahl der eingereichten und tatsächlich geförderten Projekte unterscheidet sich von Jahr zu Jahr. Für dieses Jahr haben sich 22 Projekte um eine Förderung beworben, bekommen haben sie letztendlich acht. Dazu zählte eine Workshopreihe der Queer Business Women (QBW) genauso dazu wie die Entwicklung von queeren Stadtführungen durch die Leopoldstadt durch den Verein QWIEN.
Aufgrund der EuroGames wurde dieses Jahr aber ein besonderer Schwerpunkt auf Projekte im Bereich Sport gelegt. So wurden unter anderem ein Bike Polo Turnier, ein Internationales Quadball-Jubiläumsturnier und eine Skateing-Workshopreihe für FLINTA-Personen gefördert.

