Eigentlich hätte die 3. Burgenland Pride wie viele andere Veranstaltungen im Pride Month Juni stattfinden sollen – aus terminlichen Gründen konnte sie aber erst am 12. Oktober stattfinden. Und statt – wie in den letzten beiden Jahren – in Eisenstadt fand sie dieses Jahr in Mattersburg statt.
Die Pride zog bei strahlendem Herbstwetter durch Mattersburg
„Natürlich steht klassisch der Juni für die LGBTQIA+-Community, aber es ist nicht falsch, auch im restlichen Jahr ein starkes Zeichen zu setzen“, erklärte Veranstalter Andreas Tschida dem Online-Portal MeinBezirk.at vor der Veranstaltung.
Die Themen waren im Burgenland die gleichen wie in anderen Orten: Es geht um die Rechte sexueller Minderheiten. Mehr als 150 Menschen setzten bei strahlendem Herbstwetter in der fast 7.000 Einwohner zählenden Bezirkshauptstadt ein deutliches Zeichen dafür.
Die Parade startete beim Rathaus und zog durch die Stadt. Danach gab es beim Pappelstadion, der ehemaligen Heimstätte des SV Mattersburg, einen gemütlichen Ausklang mit DJ-Musik und Gastronomie.
SPÖ-Landesrätin fordert Respekt und Anerkennung für alle Menschen
Unter den Feiernden war auch Landesrätin Daniela Winkler von der SPÖ. „Wir wollen allen Menschen gegenüber Respekt und Anerkennung zollen, egal wo sie herkommen, hingehören, angehören, sich zugehörig fühlen“, erklärt sie.
Im Vorjahr wurde die Pride – zum zweiten Mal in der Geschichte des Burgenlandes – in der Landeshauptstadt Eisenstadt gefeiert. An der Veranstaltung, die von den Jugendorganisationen von SPÖ, Grünen und Neos und der SoHo Burgenland organisiert wurde, nahmen rund 400 Menschen an der Veranstaltung teil.

