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Wieder queerfeindlicher Anschlag in Innsbruck

Wieder hat es in Tirol einen Angriff auf queere Infrastruktur gegeben: Die Scheiiben eines Cafés der linken Szene wurden mit einer LGBTI-feindlichen Parole besprüht. Aus der Politik gibt es Solidaritätsbekundungen mit der Community.

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In der Nacht auf Sonntag haben in Innsbruck bislang unbekannte Täter die Hassbotschaft „Fuck LGBTQ“ auf eine Scheibe des Café Lotta, eines Lokals der linken Szene, gesprüht. Das berichtet der ORF Tirol. In dem Café gibt es immer wieder Veranstaltungen für die queere Community.

“Wir werden uns dadurch nicht verunsichern lassen“

Auf Facebook verurteilt das Café Lotta den Angriff und gibt sich kämpferisch: „Wir werden uns davon nicht verunsichern lassen und weiter für eine queere und befreite Welt kämpfen“, teilen sie über das Soziale Netzwerk mit.

Es ist der zweite Angriff auf queere Infrastruktur in der Tiroler Landeshauptstadt innerhalb weniger Monate. Erst im August war eine Scheibe des Vereinslokals der HOSI Tirol von Unbekannten eingeschlagen worden.

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SPÖ, Grüne und NEOS verurteilen den Vandalenakt

Große Teile der Tiroler Politik verurteilen dan Vandalenakt. Auch die SPÖ Innsbruck und SoHo Tirol bemerken, dass sich solche Hassverbrechen häufen. „Das Erstarken von rechten und reaktionären Kräften geht immer wieder Hand in Hand mit einer Häufung von Angriffen auf vermeintliche Minderheiten““, erklärt Albin Schennach-Thaler, Vorsitzender der SoHo Tirol.

Auch Gebi Mair, Klubobmann der Tiroler Grünen im Landtag, hat sich zu dem Anschlag geäußert. „Als Mitglied der LGBTIQ+-Community verurteile ich den jüngsten homophoben Angriff in Innsbruck. Wir sehen hier die Auswirkungen des rechtsextremen Hasses“, sagt er in einer Aussendung.

Auch NEOS Innsbruck verurteilen den Anschlag. „Es ist erschütternd zu sehen, wie Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität Ziel von Hass und Gewalt werden“, sagt Mario Toferer, Sprecher für LGBTIQA+.

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