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Drei Männer prügeln und treten auf Frau ein: Nun sucht die Polizei nach Zeugen

Nach einem queerfeindlichen Zwischenfall in Berlin sucht die Polizei nun nach Zeug:innen: Drei Männer sollen eine Frau beleidigt, zu Boden gebracht und auf sie eingetreten haben.

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Eine 41 Jahre alte Frau wurde in Berlin Opfer eines querfeindlichen Zwischenfalls – nun sucht die Polizei nach Zeug:innen. 

Bei dem Angriff erlitt die Frau irreversible Verletzungen

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom ersten auf den zweiten Oktober gegen zwei Uhr in der Kirchstraße im Stadtteil Köpenick: Die Frau wurde von drei Unbekannten zunächst queerfeindlich beleidigt – dann schubsten sie die Frau und brachten sie so zu Boden.Anschließend schlugen und traten sie auf ihr Opfer ein – und entwendeten noch die Geldbörse der 41-Jährigen. 

Die Frau zeigte die Tat bei der Polizei an, die sie bereits kurz danach öffentlich gemacht hatte. Wie nun bekannt wurde, erlitt das Opfer bei dem Angriff irreversible Verletzungen an der Oberlippe und den Zähnen sowie diverse Hämatome am Oberkörper und am Rücken.

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Nun bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe

Nun bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe: Wer die Tat gesehen hat oder weiterführende Angaben dazu machen kann, wird gebeten, sich beim Landeskriminalamt in Tempelhof unter der Telefonnummer +49/(0)30/4664–953528 oder per E-Mail an LKA535@polizei.berlin.de, über die Internetwache Berlin sowie über jede andere Polizeidienststelle zu melden.

Auch bittet die Polizei jene Person, welche die Geldbörse des Opfers in der Altstadt Köpenick gefunden und bis zum 4. Oktober in den Briefkasten der Besitzerin geworfen hat, sich bei ihr zu melden.

Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen

Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin  online eine Anzeige aufgeben.

Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

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