HomePolitikInternationalCommunity in Sorge: So könnte Donald Trump LGBTI-Rechte in den USA beschneiden

Community in Sorge: So könnte Donald Trump LGBTI-Rechte in den USA beschneiden

Enttäuschung gibt es in der US-amerikanischen LGBTI-Community nach dem deutlichen Wahlsieg von Donald Trump. Denn queere Menschen dürften zu den Verlierer:innen seiner Präsidentschaft zählen.

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Der republikanische Kandidat Donald Trump hat in der Nacht auf heute die Präsidentschaftswahl in den USA mit deutlicher Mehrheit gewonnen. So konnte er mindestens 295 Wahlmänner auf sich vereinen. Damit hat er die für einen Wahlsieg notwendigen 270 Wahlmänner deutlich überschritten.

Trump hat auch mit queerfeindlicher Rhetorik gewonnen

In seinem Wahlkampf setzte Trump auch auf queerfeindliche Rhetorik: So versprach er, geschlechtsangleichende Operationen für Minderjährige landesweit zu verbieten und „Männer“ aus Frauensportarten zu verbannen.

Solche Äußerungen könnten nur ein kleiner Vorgeschmack auf das sein, was die queere Community in den USA nun erwartet. Denn auch im Senat haben die Republikaner die Mehrheit zurückerobert. Und in der bisherigen Amtszeit von Donald Trump wurden Schutzmaßnahmen insbesondere für Transmenschen abgebaut.

Weniger Schutz für trans Menschen, auch im Gesundheitsbereich

So hat die Trump-Administration in ihrer ersten Amtszeit den Schutz der Gesundheitsversorgung im Rahmen des Affordable Care Act ausgehöhlt, indem sie Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung aus der Nichtdiskriminierungsklausel gestrichen hat.

Dies ermöglichte es Gesundheitsdienstleistern, LGBTI-Personen Leistungen aufgrund religiöser oder moralischer Einwände zu verweigern. In einer zweiten Amtszeit könnten ähnliche Regelungen wieder eingeführt werden.

Auch Anti-Diskriminierungsrechte könnten aufgeweicht werden

Donald Trumps Einfluss auf die Ernennung von Richtern könnte dazu führen, dass Schutzmaßnahmen auf Bundesebene aufgehoben werden, wie etwa ein Urteil aus dem Jahr 2020, das Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität am Arbeitsplatz verbietet. Dies könnte den Weg für mehr Diskriminierung in republikanisch regierten Bundesstaaten ebnen.

Seine Wahlkampfrhetorik stimmt auch mit Gesetzen überein, die queere Themen in Schulen einschränken, wie das „Don’t Say Gay“-Gesetz in Florida, das Diskussionen über Geschlecht und Sexualität in Schulen einschränkt. 

Diese Gesetze könnten unter Trump auf Bundesebene eingeführt werden und die LGBTI-Ressourcen in Bildungseinrichtungen einschränken, den Schutz für queere Schüler:innen einschränken und ein queerfeindliches Umfeld in Schulen schaffen.

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