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Simbabwe: Die Situation der queeren Community bleibt ernst

In weiten Teilen Simbabwes sind willkürliche Verhaftungen von queeren Menschen an der Tagesordnung. Ein Sodomiegesetz bietet den rechtlichen Rahmen zur Unterdrückung der Community, unterstützt durch religiöse und kulturelle Traditionen.

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Die Situation der LGBTI-Community in Simbabwe ist nach wie vor prekär. Pakasipiti, eine simbabwische Interessengruppe, die sich vor allem an Frauen wendet, berichtet, dass queere Menschen in Simbabwe ihre Menschenwürde täglich unter Beweis stellen müssen.

Diskriminierung durch religiöse Gruppen ist alltäglich

„Wenn der Menschenrechtsdiskurs mit entwicklungspolitischen Zielen vermischt wird, verliert er leider seinen Glanz“, heißt es aus der Gruppe: „Wir sehen leider allzu oft, wie Diskriminierung durch Organisationen wie religiöse Gruppen und Gruppen, die vorgeben, die Familie zu schützen, weitreichende Folgen hat. 

„Als Minderheiten und Menschen, die ihre eigene Existenz analysieren und in Frage stellen mussten, ist unser Verständnis von Unterdrückung weder von Propaganda noch vom subjektiven moralischen Kompass der Massen abhängig. Queere Menschen, insbesondere lesbische, bisexuelle und queere (LBQ) Frauen, müssen anderen Frauen ihre Existenz doppelt und dreifach beweisen“, fügte Pakasipiti hinzu.

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Engagement für queere Frauen in Simbabwe

„Unsere Arbeit soll sicherstellen, dass LBQ-Frauen in der simbabwischen Gesellschaft mit Respekt und Verständnis behandelt werden“, fügte sie hinzu. „Es geht nicht darum, um Anerkennung zu betteln, sondern sie zu verdienen.“

„Wir sind stolz darauf, queere Bürgerinnen Simbabwes zu sein, und das zeigen wir auch“, machen die Aktivistinnen deutlich. Obwohl die Existenz der LGBTI-Community in Simbabwe allgemein anerkannt wird, gibt es derzeit eine starke Gegenreaktion, die viele von ihnen und ihre Aktivist:innen angreifbar macht.

Hassreden sind in der Bevölkerung weit verbreitet

Hassreden und willkürliche Verhaftungen aufgrund religiöser und kultureller Überzeugungen sind in den meisten Teilen des Landes an der Tagesordnung. Analverkehr wird nach dem Sodomiegesetz mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft.

Ein spezielles Gesetz zum Schutz sexueller Minderheiten gibt es in Simbabwe derzeit nicht. Einige Politiker:innen und religiöse Führer sind jedoch der Meinung, dass ein solches Gesetz durchaus sinnvoll wäre. 

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