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Wieder queerfeindlicher Zwischenfall in Berlin

Wieder wird aus Berlin ein queerfeindlicher Zwischenfall gemeldet: Ein Mann soll am Samstagnachmittag in einem Café schwulenfeindlich beleidigt worden sein.

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Wie die Berliner Polizei berichtet, soll am Samstagnachmittag ein 50 Jahre alter Mann einen 35-Jährigen wiederholt schwulenfeindlich beschimpft und bedroht haben. Der Vorfall ereignete sich in einem Café in der Rigaer Straße.

Weil eine Gruppe zu laut war, beschimpfte und bedrohte er einen 34-Jährigen queerfeindlich

Ersten Erkenntnissen zufolge soll sich der 50-Jährige darüber geärgert haben, dass eine Gruppe in dem Café zu laut war. Er sprach den 34 Jahre alten Mann, der Teil der Gruppe war, darauf an – allerdings nicht besonders höflich: Er soll den Mann mehrmals schwulenfeindlich beleidigt und im Anschluss auch noch bedroht haben.

Zeug:innen wurden auf die Situation aufmerksam – das vertrieb den 50-Jährigen offenbar: Er verließ das Café in unbekannte Richtung. Nähere Informationen über die einzelnen Beteiligten liegen – wie bei Erstmeldungen der Berliner Polizei üblich – nicht vor.

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Wie bei allen Fällen von mutmaßlicher Hasskriminalität hat der Polizeiliche Statsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die weiteren Ermittlungen übernommen.

Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen

Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin  online eine Anzeige aufgeben.

Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

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