Wieder meldet die Berliner Polizei einen transfeindlichen Zwischenfall – diesmal aus dem Stadtteil Charlottenburg: Am Dienstag gegen 16.20 Uhr soll eine 34 Jahre alte trans Frau von einem Unbekannten in der Wilmersdorfer Straße mehrfach beleidigt und dann auch noch bedroht worden sein.
Der Mann konnte unerkannt flüchten. Nähere Details wurden nicht bekanntgegeben. Wie bei mutmaßlichen Hassverbrechen üblich hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes (LKA) Berlin die weiteren Ermittlungen übernommen.
Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen
Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin online eine Anzeige aufgeben.
Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

