HomeNewsChronikSchwulenfeindliche Reizgas-Attacke in Berlin-Friedrichshain

Schwulenfeindliche Reizgas-Attacke in Berlin-Friedrichshain

Wieder hat es in Berlin einen queerfeindlichen Zwischenfall gegeben: In Friedrichshain ist ein 25-Jähriger schwulenfeindlich beschimpft, getreten und mit Reizgas besprüht worden.

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Wie die Berliner Polizei berichtet, ist es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Stadtteil Friedrichshain zu einer Körperverletzung gekommen – Grund dafür dürfte Hass auf sexuelle Minderheiten sein.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge haben zwei Unbekannte gegen 1.15 Uhr an der Ecke Ebertystraße und Kochhannstraße einen 22 Jahre alten Mann in den Rücken getreten und zu Fall gebracht. 

Dann traten die Angreifer auf ihr Opfer ein und attackieren es mit Reizgas

Anschließend sollen die Männer auf das Opfer eingetreten und ihn mit Reizgas besprüht haben. Dabei sollen die Tatverdächtigen den jungen Mann mehrfach schwulenfeindlich beschimpft haben. Nach dem Übergriff konnten sie unerkannt vom Tatort flüchten. 

Der 22-Jährige musste zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die weiteren Ermittlungen wegen Körperverletzung hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 übernommen.

Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen

Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin  online eine Anzeige aufgeben.

Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

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