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Bericht: Donald Trump will trans Menschen aus dem US-Militär schmeissen

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Wenn es darum geht, trans Menschen das Leben schwer zu machen, entwickeln die US-Republikaner eine bemerkenswerte Energie. Das soll nach dem Amtsantritt von Donald Trump auch trans Angehörige des US-Militärs betreffen.

Trans Menschen sollen am ersten Tag von Trumps Präsidentschaft entlassen oder als untauglich eingestuft werden

Wie die Londoner Times unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, plant Trump, sein Verbot von trans Menschen im US-Militär „am ersten Tag“ seiner Präsidentschaft wieder einzuführen. Damit könnten bis zu 15.000 Menschen aus medizinischen Gründen aus dem Militär entlassen und als dienstuntauglich eingestuft werden.

Während seiner ersten Präsidentschaft hatte Trump 2019 ein Verbot für trans Menschen in den US-Streitkräften eingeführt. Trans Mitglieder des Militärs mussten demnach dem Geschlecht entsprechend dienen, das ihnen bei der Geburt zugewiesen war, außer sie hatten sich bereits einer Geschlechtsanpassung unterzogen.

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Ein erstes Trans-Verbot von Trump hat Biden aufgehoben

Ein Verbot, das auch innerhalb des Militärs umstritten war, bewährten sich doch zu diesem Zeitpunkt bereits trans Menschen bei den Streitkräften. Auch verschiedene Gerichte hatten das Verbot schnell wieder gekippt. Sein Nachfolger Joe Biden hatte deshalb das Verbot im Jahr 2021 vollständig aufgehoben.

Im Wahlkampf hat Trump bei einem Auftritt in New Hampshire angekündigt, dieses Verbot wieder in Kraft zu setzen. Er werde „das Verbot von Transgender im Militär wiederherstellen“, sagte er: „Wir hatten es verboten.“

Auch Geschlechtsanpassungen sollen nicht mehr bezahlt werden

Auch sollen künftig Geschlechtsanpassungen für trans Militärangehörige nicht mehr bezahlt werden. „Ich werde dem Ministerium für Veteranenangelegenheiten verbieten, auch nur einen Cent für die Finanzierung von Transgender-Operationen oder Geschlechtsumwandlungen zu verschwenden“, kündigte Trump im Wahlkampf an.

„Diese kostbaren Steuergelder sollten in die Versorgung unserer bedürftigen Veteranen fließen und nicht in radikale Geschlechtsexperimente für die kommunistische Linke“, polterte der künftige US-Präsident: 

Dabei sind die Kosten überschaubar: Eine Studie, die 2015 von der Obama-Regierung in Auftrag gegeben wurde, ergab, dass weniger als 150 Soldat:innen eine entsprechende Versorgung in Anspruch nehmen – was einer Erhöhung von maximal 0,13 Prozent der entsprechenden Gesundheitsausgaben entspricht.

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