Die Staatsanwaltschaft Rostock hat eine Belohnung in der Höhe von 2.500 Euro für Zeug:innen ausgesetzt, die nach dem Brandanschlag auf die Rostocker Bar „B Sieben“ entscheidende Hinweise geben können.
Ein wichtiger Ort für die queere Szene Rostocks wurde zerstört
Unbekannte hatten Anfang November einen Brandsatz in den Treffpunkt der Rostocker Schwulenszene geworfen. Bei dem Anschlag wurde ein Großteil der Inneneinrichtung durch die Flammen zerstört. Der Gesamtschaden beträgt nach Informationen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) rund 110.000 Euro.
Bereits Mitte September war auf die Bar ein erster, nicht so verheerender Brandanschlag verübt worden. Mittlerweile sind die Aufräumarbeiten nach dem Brandanschlag fast abgeschlossen. Andreas Szabó, der Wirt des „B Sieben“ möchte das Lokal im Februar 2025 wieder eröffnen.
Wer hat Hinweise zu zwei Stoffbeuteln und einem Rucksack?
Unterdessen laufen die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung auf Hochtouren. In diesem Zusammenhang erhofft sich die Polizei Hinweise zu zwei Stoffbeutel und einem Rucksack, die im Umfeld des Tatorts gefunden wurden. Wer Hinweise dazu geben kann, wird gebeten, sich bei der Rostocker Polizei zu melden.
Gesucht werden auch weiterhin Zeugen, die sich bisher noch nicht gemeldet haben. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle, der Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer +49/(0)381/4916 1616 oder die Internetwache unter https://www.polizei.mvnet.de entgegen.
Die Belohnung sei ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, so die Staatsanwaltschaft. Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.



