In einer Schottergrube an der A22 bei Stockerau im Bezirk Korneuburg haben Arbeiter am 11. Dezember eine stark verweste Leiche in Frauenkleidern gefunden. Deshalb ging die Polizei zunächst davon aus, dass es sich um eine weibliche Leiche handelt.
Die verweste Leiche ist ein Männerkörper in Frauenkleidern
Doch die Obduktion brachte ein unerwartetes Ergebnis: Denn bei der Leiche handelte es um einen männlichen Körper in Frauenkleidern, so die Gerichtsmedizin. Mehr weiß man allerdings nicht – die Identität und damit auch der Hintergrund der Bekleidung sind weiter unklar.
Von der Leiche wurden DNA-Proben genommen. Ein endgültiger Bericht und ein Toxikologisches Gutachten sind noch ausständig. Bei der Leiche wurden auch Rubel und Forint sichergestellt. Deshalb wurde auch Kontakt mit den Behörden in Nachbarländern aufgenommen.
Der Tod ist bereits vor mehreren Monaten eingetreten
Der Verwesungsgrad weist auf einen Tod vor mehreren Monaten hin, so Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner zum ORF Niederösterreich . Fremdverschulden konnte mittlerweile ausgeschlossen werden.
Warum die Leiche erst jetzt gefunden wurde, ist noch unklar. Der Kurier spekuliert, dass die Leiche durch das Hochwasser im September an die Oberfläche gespült worden sein könnte.
Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen. Zweckdienliche Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Niederösterreich unter der Nummer 059133-30-3333 entgegen.

