HomeNewsChronikEiner fragte, der andere schlug zu: Besonders perfider transfeindlicher Angriff in Berlin

Einer fragte, der andere schlug zu: Besonders perfider transfeindlicher Angriff in Berlin

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Über einen transfeindlichen Angriff am Tag vor dem Heiligen Abend berichtet die Berliner Polizei: Eine 29 Jahre alte Frau und ihr 38-jähriger Begleiter wurden am Montag gegen Mitternacht in der U-Bahn-Station Kottbusser Tor angegriffen.

Ein Mann sprach die beiden an, ein anderer schlug zu

Die beiden saßen auf einer Bank, als ein Unbekannter plötzlich begann, mit ihnen zu sprechen. Während des Gesprächs beleidigte der Unbekannte die Frau transfeindlich. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Unbekannten soll dann ein weiterer Mann der Frau und ihrer Begleitung ins Gesicht geschlagen haben.

Dabei wurden die beiden unbestimmten Grades verletzt. Sie gingen auf die nächste Polizeiwache und erstatteten Anzeige wegen der transfeindlichen Beleidigung und Körperverletzung. Wie bei Hasskriminalität üblich führt ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt Berlin die weiteren Ermittlungen.

Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen

Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin  online eine Anzeige aufgeben.

Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

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