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[Video] Golden Globes: „Emilia Pérez“ räumt ab, bewegende Rede von Karla Sofía Gascón

Das Musical „Emilia Pérez“ war der große Gewinner der diesjährigen Golden Globes und sicherte sich vier Auszeichnungen, darunter die Preise für das beste Musical und den besten nicht englischsprachigen Film. Eine kraftvolle Rede von Karla Sofía Gascón bewegte das Publikum.

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Bei der 82. Verleihung der Golden Globes in Beverly Hills gab es einige Überraschungen, doch als Favorit ging das Netflix-Musical „Emilia Pérez“ hervor. Der Film von Starregisseur Jacques Audiard über einen mexikanischen Drogenboss, der nach einer geschlechtsangleichenden Operation ein neues Leben beginnt, überzeugte die Jury und gewann in vier Kategorien.

Lob und Anerkennung für Karla Sofía Gascón – aber kein Preis

Neben den Hauptpreisen für den besten Film im Genre Musical/Komödie und den besten nicht-englischsprachigen Film wurde Zoë Saldaña als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. In ihrer Dankesrede lobte die Schauspielerin ihre Kollegin Karla Sofía Gascón und erklärte, dass „Emilia Pérez ohne sie nicht dasselbe wäre“.

Deren bewegende Rede war wohl der Höhepunkt des Abends. Die Hauptdarstellerin von „Emilia Pérez“ trat nach der Verleihung des Preises für das beste Musical ans Mikrofon. Mit zitternder Stimme sagte sie: „Die Dunkelheit kann niemals das Licht besiegen. Ihr könnt uns ins Gefängnis stecken oder uns schlagen, aber ihr könnt uns niemals unsere Seele, unsere Existenz oder unsere Identität nehmen.“

Die emotionale Rede von Gascón war wohl der Höhepunkt der Preisverleihung

Ihre Worte lösten Standing Ovations aus und wurden nicht nur als Dank für die Auszeichnung, sondern auch als leidenschaftliches Plädoyer für die Rechte von Transmenschen verstanden. Gascón fügte hinzu: „Ich bin, wer ich bin. Bekennt euch zu euch selbst und erhebt eure Stimme“.

Ihre Rede erlangte besondere Bedeutung in einer Zeit, in der transfeindliche Rhetorik in vielen Ländern zunimmt. Trotz ihrer eindringlichen persönlichen Botschaft wurde der Abend für Gascón nicht zum Triumph: In der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin in einem Musical oder einer Komödie“ musste sie sich Demi Moore geschlagen geben, die für ihre Rolle in dem Horrorfilm „The Substance“ ausgezeichnet wurde.

Weitere Gewinner des Abends

Neben „Emilia Pérez“ konnten auch andere Produktionen glänzen. „The Brutalist“, ein Epos über einen jüdischen Architekten nach dem Zweiten Weltkrieg, gewann den Preis für das beste Drama sowie Auszeichnungen für Adrien Brody als besten Hauptdarsteller und Brady Corbet als besten Regisseur.

In den TV-Kategorien ragte die historische Serie „Shōgun“ mit vier Preisen heraus, darunter der Preis für die beste Dramaserie. Auch „Hacks“ und „Baby Reindeer“ waren in den Kategorien Comedy und Miniserien erfolgreich.

Die Golden Globes 2025 markieren damit einen starken Auftakt für die kommende Award-Saison. Vor allem „Emilia Pérez“ gilt nun als Favorit für die Oscars und könnte seine beeindruckende Erfolgsserie fortsetzen.

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