HomeNewsChronikWegen Regenbogenfahne bedroht: Berliner Polizei sucht Opfer

Wegen Regenbogenfahne bedroht: Berliner Polizei sucht Opfer

Kurz nach Weihnachten hat die Polizei einen Mann festgenommen, der einem Mann mit einer Regenbogenflagge gedroht haben soll, ihn abzustechen. Nun sucht die Polizei nach möglichen Zeug:innen - und dem Betroffenen.

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Die Berliner Polizei ersucht die Bevölkerung um Mithilfe bei einem queerfeindlichen Vorfall, der sich am 28. Dezember gegen 15.55 Uhr am Bahnhof Hallesches Tor ereignet hat: Ein 39-Jähriger soll auf dem überirdisch gelegenen Bahnsteig der U-Bahnlinien U1 und U3 einem unbekannten Mann, der eine Regenbogenfahne dabei hatte, gedroht haben, ihn abzustechen.

Der Verdächtige trug eine silberne Totenkopfmaske

Der Tatverdächtige soll dabei eine silberfarbene Totenkopfmaske vor dem Gesicht und ein Pappschild um den Oberkörper getragen haben. Er war nach der Bedrohung zunächst geflüchtet und dann gegen 16.30 Uhr am U-Bahnhof Mohrenstraße von Einsatzkräften festgenommen worden, nachdem er auch dort Passant:innen mit einem Messer bedroht hatte.

Bisher nicht gefunden konnte allerdings das mutmaßliche Opfer werden. Deshalb bittet die Berliner Polizei jetzt die Bevölkerung um Mithilfe. Die Polizei sucht deshalb Zeug:innen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zum Tathergang machen können. Gesucht werden auch Informationen zur Identität des Bedrohten.

Nun sucht die Polizei nach Zeug:innen – und dem Opfer

Wer Hinweise zur Tat, dem Geschädigtem, dem Tatverdächtigen oder möglichen Zeug:innen hat, wird gebeten, sich an den Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin unter der Telefonnummer +49/(0)30/4664-953528, der E-Mail-Adresse lka535hinweis@polizei.berlin.de, die Internetwache der Polizei Berlin oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Für Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, gibt es in Berlin außerdem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

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