HomePolitikInlandHenrike Brandstötter übernimmt LGBTI-Agenden bei den NEOS

Henrike Brandstötter übernimmt LGBTI-Agenden bei den NEOS

Schichtwechsel bei den Pinken: Der bisherige LGBTIQ+-Sprecher Yannick Shetty gibt seine Funktion ab. Nun ist Frauen- und Mediensprecherin Henrike Brandstötter auch für queere Themen bei den NEOS zuständig.

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Bei den NEOS ändern sich die Zuständigkeiten im Parlamentsklub – und das betrifft auch die LGBTI-Agenden. Diese hat der bisherige LGBTIQ+-Sprecher Yannick Shetty abgegeben. Er ist künftig für Asyl, Migration, Integration und Lehre zuständig und auch im Vorstand der Partei.

Yannick Shetty warnte vor Gefahr für LGBTI durch gewisse Bevölkerungsgruppen

Bereits als LGBTIQ+-Sprecher hat er immer wieder auf mögliche Gefahren für queere Menschen durch gewisse Bevölkerungsgruppen hingewiesen: Nach dem Angriff eines 22-Jährigen am Wiener Margaretengürtels durch selbsternannte Sittenwächter meinte Shetty: „Die Gleichberechtigung wurde Jahrzehnte lang erkämpft und das lassen wir uns von religiösen Fundamentalisten genauso wenig kaputtmachen wie von Rechtsextremen“

In der Position des LGBTIQ+-Sprechers folgt ihm nun mit Henrike Brandstötter eine erfahrene Abgeordnete nach. Sie ist im Parlamentsklub der Pinken außerdem für Frauen, Medien- und Netzpolitik und Entwicklungszusammenarbeit zuständig.

Außerdem ist Brandstötter seit kurzem auch Vorstandmitglied des European Parlamentary Forum for Sexual and Reproductive Rights (EPF), einem Zusammenschluss von Abgeordneten in ganz Europa, die sich für sexuelle und reproduktive Rechte einsetzen.

Henrike Brandstötter freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Community

Für Shetty ist Brandstötter auch deshalb eine gute Wahl: „Henni weiß genau, wo die Herausforderungen für die Community liegen, und ich bin überzeugt, dass sie in den kommenden Jahren den Kurs von NEOS in der Gleichstellungspolitik konsequent fortführen wird“. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit der Community, ergänzt Brandstötter gegenüber GGG.at

Sie werde auch in der „sonst stark männlich dominierten parlamentarischen Intergroup eine weitere Perspektive einbringen“, ist Shetty von seiner Nachfolgerin überzeugt. Brandstötter selbst freut sich, als Fraktionssprecherin für Frauen und LGBTI „das wichtige Thema der Gleichstellung nun umfassend abzudecken“.

„Nur durch konsequente Gleichstellungspolitik kann Österreich ein demokratisches und menschenrechtskonformes Land sein, in dem alle Bürger:innen gleichberechtigt leben können“, so Brandstötter. Angesichts einer FPÖ/ÖVP-Regierung sei aber ein „ordentlicher Backlash“ zu fürchten – „von dümmlicher Symbolpolitik wie Genderverboten bis hin zu Herdprämien“.

Update

Stellungnahme von Henrike Brandstetter gegen 17:30 Uhr ergänzt

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