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Tuntenball Courage-Award 2025 geht an Q:WIR

Das Wiener Jugendzentrum Q:WIR wird für seinen Einsatz für queere Jugendliche ausgezeichnet. Die Initiative setzt neue Maßstäbe in der Jugendarbeit und schafft einen sicheren Raum für junge LGBTIQ-Personen.

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Der Countdown zum Tuntenball 2025 läuft: Am 22. Februar verwandelt sich der Grazer Congress unter dem Motto „Born Naked“ in einen glanzvollen Ort der Offenheit und Freiheit. Ein besonderes Highlight ist die Verleihung des Tuntenball Courage-Awards im prunkvollen Stefaniensaal. Die Auszeichnung ehrt Initiativen oder Einzelpersonen, die sich in herausragender Weise für die LGBTIQ-Community engagieren.

Q:WIR – ein sicherer Raum für queere Jugendliche

Der diesjährige Preis geht an das Wiener Jugendzentrum Q:WIR. Seit Juni 2024 bietet es als erstes queres Jugendzentrum Österreichs jungen LGBTI-Personen und ihren Unterstützer:innen zwischen 12 und 27 Jahren einen geschützten Raum für Austausch, Selbstentfaltung und gegenseitige Unterstützung.

Das Zentrum verfolgt einen partizipativen Ansatz: Die Jugendlichen gestalten aktiv mit – durch Workshops, Beratungen und Freizeitaktivitäten. „Unsere Aufgabe ist es, jungen Menschen nicht nur Sicherheit zu geben und Selbstliebe näherzubringen, sondern sie auch untereinander zu vernetzen und ihnen einen Raum dafür zu bieten“, erklärt Mitbegründer:in Luca im Gespräch mit dem Tuntenball Magazin.

Neben der direkten Arbeit mit Jugendlichen setzt Q:WIR auf Bildungsarbeit. Themen wie sexuelle Vielfalt, Identität, Coming-out, Intersektionalität und queere Geschichte stehen im Fokus. Die Initiative richtet sich damit nicht nur an queere Jugendliche, sondern auch an Schulen, Jugendorganisationen und öffentliche Einrichtungen. Ziel ist es, mehr Verständnis für die Bedürfnisse und Erfahrungen von LGBTIQ-Personen zu schaffen.

Tuntenball-Organisator fordert queere Jugendzentren in ganz Österreich

Tuntenball-Organisator Joe Niedermayer betont die gesellschaftliche Bedeutung solcher Einrichtungen: „Queere Jugendliche haben ein doppelt so hohes Suizidrisiko wie andere Kinder. Projekte wie dieses Jugendzentrum helfen, Steuergelder zu sparen. Es ist ein Sparprojekt, denn was diese Einrichtung auffangen kann, erspart unserer Gemeinschaft der Steuerzahler:innen später hohe Kosten für psychologische und psychosoziale Fachbehandlungen. Es bräuchte solche Jugendzentren für queere Kids in ganz Österreich!“

Der Tuntenball 2025 verspricht nicht nur eine rauschende Ballnacht, sondern auch eine Plattform für Initiativen, die die LGBTIQ-Community nachhaltig stärken. Ganz nach dem diesjährigen Motto „Born Naked“ steht der Abend für eine Zukunft, in der sich jeder Mensch frei entfalten kann.

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