Die Berliner Polizei hat einen queerfeindlichen Zwischenfall an einer Bushaltestelle im Stadtteil Spandau gemeldet. Ein erst 13 Jahre alter Bursche wurde am Montagnachmittag an einer Haltestelle im Altstädter Ring von einem 39-Jährigen fremden- und queerfeindlich beleidigt. Außerdem soll der Mann dem Burschen den Mittelfinger gezeigt haben.
Der Jugendliche verständigte sofort die Polizei
Der Jugendliche wandte sich sofort an die mobile Wache des Abschnitts 21 und erstattete dort Anzeige. Die Polizistin und der Polizist nahmen den Verdächtigen daraufhin fest. Nachdem seine Identität festgestellt worden war, wurde er wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin führt die weiteren Ermittlungen. Das ist in allen mutmaßlichen Fällen von fremden- oder queerfeindlicher Hasskriminalität üblich.
Für Hassverbrechen gegen sexuelle Minderheiten gibt es in Berlin eigene Ansprechpartner:innen
Angehörige sexueller Minderheiten, die Opfer von Hasskriminalität geworden sind, können in der deutschen Hauptstadt unter anderem auf der Internetwache der Polizei Berlin online eine Anzeige aufgeben.
Bei der Berliner Polizei gibt es zudem zwei Ansprechpersonen für LGBTI . Damit soll Angehörigen sexueller Minderheiten, die oft aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Erstatten einer Anzeige nach einem Übergriff erleichtert werden.

