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Uber-Fahrer wirft schwules Paar aus dem Auto

Nach einem Kuss auf der Rückbank endet die Fahrt für Schauspieler Basti Fährmann und seinen Freund abrupt. Der Fahrer reagiert mit schwulenfeindlichen Äußerungen – Uber prüft den Fall.

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Ein Kuss auf der Rückbank – und plötzlich ist die Fahrt vorbei. Schauspieler und Model Basti Fährmann und sein Freund Mark wurden in Berlin aus einem Uber geworfen. Der Fahrer soll auf den Moment der Zuneigung mit Beleidigungen reagiert haben.

Die Situation eskalierte, als sich das Paar während der Fahrt küsste. Fährmann veröffentlichte später ein Video auf TikTok, das zeigt, wie er den Fahrer zur Rede stellt: „Alter, wir haben uns nur geküsst. Was geht bei dir?“ Die Antwort des Fahrers: „Ihr macht das nicht im Auto bei mir.“ Kurz darauf mussten sie das Fahrzeug verlassen. Beim Aussteigen rief der Fahrer ihnen noch „Schwuchtel“ hinterher.

Reaktionen im Netz

Das Video verbreitete sich schnell in den sozialen Medien. Über 1,3 Millionen Aufrufe und Tausende Kommentare zeigen: Der Vorfall bewegt viele. Einige unterstützen Fährmann und kritisieren den Fahrer scharf. Andere kommentieren, dass solche Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit nichts zu suchen hätten.

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Fährmann selbst äußert sich in einem weiteren Video nachdenklich. Der 27-Jährige sagt, dass ihn der Vorfall als erwachsenen Mann nicht mehr völlig aus der Bahn werfe. Aber er frage sich, wie solche Situationen auf queere Jugendliche wirken, die noch nicht so gefestigt seien.

Uber nimmt Stellung

Der Fahrdienstvermittler hat den Vorfall mittlerweile mehreren Medien gegenüber bestätigt und reagierte auf Anfragen mit Bedauern. „Wir tolerieren keinerlei Form von Diskriminierung auf unserer Plattform und setzen uns aktiv dagegen ein“, erklärte ein Uber-Sprecher.

Man habe sich direkt mit dem betroffenen Fahrgast in Verbindung gesetzt, sich entschuldigt und den Fahrpreis erstattet. Außerdem befinde man sich im Austausch mit dem Mietwagenunternehmen, bei dem der Fahrer angestellt ist.

Konsequenzen unklar

Ob der Fahrer Konsequenzen zu befürchten hat, ist derzeit offen. Uber erklärt, man prüfe den Vorfall weiterhin intern. Der Konzern betont, dass alle Vorfälle sehr ernst genommen werden. Fahrgäste und Fahrer haben die Möglichkeit, direkt über die App Kontakt zum Kundenservice aufzunehmen.

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