Während rund 13.000 Menschen am Samstag bei der linzpride 2025 für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung demonstrierten, kam es am Rande der Parade zu einem strafrechtlich relevanten Vorfall. Ein 23-jähriger Mann aus dem Bezirk Linz-Land soll gegen 15 Uhr im Bereich Graben den Hitlergruß gezeigt haben, als der Demonstrationszug vorbeizog.
Polizei reagierte sofort
Beamt:innen der Linzer Polizei, die den Umzug absicherten, beobachteten den Vorfall direkt und schritten sofort ein. Der Mann wurde vor Ort angehalten und einvernommen. Laut Polizei zeigte er sich dabei nicht geständig. Gegen ihn wurde Anzeige nach dem Verbotsgesetz erstattet. Die Causa wurde an die Staatsanwaltschaft Linz übermittelt.
Trotz dieses Zwischenfalls bewertete die HOSI Linz als Veranstalterin die linzpride als durchwegs gelungen. Vereinssprecher Michael Müller erklärte gegenüber der Austria Presse Agentur (APA): „Die Stimmung war insgesamt sehr friedlich und respektvoll.“ Lediglich eine weitere Person sei von der privaten Security wegen transphober Ausrufe vom Veranstaltungsbereich verwiesen worden.
13.000 Menschen bei Parade – ein neuer Rekord
Mit rund 13.000 Teilnehmenden erreichte die linzpride 2025 einen neuen Höchststand. Unter dem Motto „strong together, proud forever“ zog der bunte und lautstarke Demonstrationszug durch die Innenstadt. Erstmals beteiligte sich auch die Stadt Linz mit einer eigenen Paradegruppe und einem Infostand.
Der Vorfall rund um den 23-Jährigen konnte durch das schnelle Eingreifen der Polizei rasch geklärt werden. Die HOSI Linz dankte der Exekutive für die professionelle Begleitung der Veranstaltung. Auch das Zusammenspiel mit privaten Ordner:innen funktionierte der Veranstalterin zufolge reibungslos.

