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„Er sagte, er sei einsam“ – nun spricht der angebliche Lover von Liam Payne

Drei Tage vor Liam Paynes tragischem Tod traf sich Braian Paiz, ein Kellner aus Buenos Aires, ein zweites Mal mit dem Popstar in dessen Hotelsuite. Die beiden hatten sich zuvor beim Essen kennengelernt und Telefonnummern ausgetauscht. Laut Paiz folgten daraufhin mehrere Nachrichten über Paynes zweites Instagram-Konto. Dann die Einladung ins Hotel – und offenbar eine durchzechte Nacht mit Musik, Alkohol und Kokain.

„Er wollte, dass ich ihm Drogen besorge“, erzählt der 27-Jährige im Gespräch mit der Bild-Zeitung . „Wir waren die ganze Nacht wach, mixten Beats, tranken Whisky. Ich hatte das Gefühl, dass er jemanden zum Reden brauchte.“ Gegen 3:50 Uhr speicherten sie laut Paiz gemeinsam produzierte Songs auf Paynes Laptop.

„Er sagte, er fühlt sich bisexuell, wenn er high ist“

Neben Musik sei auch über Privates gesprochen worden. Payne habe ihm anvertraut, dass er sich in Argentinien verloren fühle. „Er sagte, er sei einsam und wisse nicht, wie lange er noch bleiben würde“, so Paiz. Im Laufe des Abends habe der Sänger dann auch über seine Sexualität gesprochen.

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„Er meinte, wenn er high ist, fühle er sich bisexuell“, schildert Paiz. Auch wenn es keinen Sex zwischen den beiden gegeben habe, spricht der Argentinier von einem „emotional aufgeladenen Moment“. Payne habe ihm zudem Fotos von Escorts gezeigt, die er angeblich später kontaktiert habe.

Rolex-Angebot und Fragen zur Rolle von Paiz

Kurz bevor Paiz am Morgen das Hotel verließ, soll Payne ihm eine teure Uhr schenken wollen. „Er wollte mir eine Rolex geben. Ich habe abgelehnt“, sagt der Argentinier. „Ich will meine Sachen selbst verdienen.“ Der Kellner interessierte sich eigenen Angaben zufolge für Musik, Theater und Film und hatte zuvor bei einem Videodreh mitgearbeitet. „Die Begegnung mit Liam war für mich eine Art Inspiration.“

Die argentinischen Behörden sehen das offenbar anders: Seit Januar 2025 sitzt Paiz in Untersuchungshaft. Er soll als Drogendealer agiert haben. Ein Gerichtstermin steht bislang aus. Dem jungen Mann drohen im schlimmsten Fall bis zu 15 Jahre Gefängnis.

Gewalt im Gefängnis: „Ich wurde wie eine Ratte behandelt“

Im Interview spricht Paiz auch über die Bedingungen in der Haft. Er beschreibt überfüllte Zellen und massive Gewalt. „Ich teile mir eine Zelle mit 15 anderen. Einer hat mich mit einem 20-Liter-Kanister geschlagen, ein anderer hat mich mit heißem Wasser verbrüht. Ich wurde mit einem Stromkabel unter Spannung gesetzt“, schildert er.

Die Ermittlungen im Fall Payne laufen unterdessen weiter. Welche Rolle der Abend mit Braian Paiz im Zusammenhang mit dem Tod des Sängers spielte, bleibt unklar. Payne war am 16. Oktober 2024 aus dem vierten Stock eines Luxushotels in Buenos Aires gestürzt. Die Umstände gelten weiterhin als mysteriös.

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