HomeStars & PromisEurovision Song ContestORF plant große TV-Show zur Song-Contest-Auswahl

ORF plant große TV-Show zur Song-Contest-Auswahl

Österreich wählt seinen ESC-Beitrag 2026 erstmals seit Jahren wieder im Rahmen einer großen Live-Show – mit Jury und Publikumsentscheidung.

Für den Eurovision Song Contest 2026 bekommt Österreich wieder eine nationale Vorentscheidung im Fernsehen. Wie der ORF am Wochenende bekannt gab, wird Ende Februar eine große Live-Show ausgestrahlt, in der das Publikum gemeinsam mit einer Fachjury darüber entscheidet, wer das Land beim Heim-ESC vertreten wird.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen der Beitrag intern ausgewählt wurde, setzt der ORF damit erstmals seit 2016 wieder auf die Beteiligung des Publikums.

Jury und Publikum entscheiden gemeinsam

„Ein großer TV-Abend mit viel Publikumsbeteiligung“, kündigte ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz im Gespräch mit dem Kurier an. Im Ö3-Wecker wurden erste Details zur geplanten Show genannt. Etwa zehn Acts sollen zur Wahl stehen, darunter Sänger:innen und Bands, die sich im Vorfeld beim ORF bewerben können. Eine interne Vorauswahl wird festlegen, wer es in die TV-Show schafft.

Wie beim eigentlichen Eurovision Song Contest werden sowohl eine Profi-Jury als auch das Publikum zu Hause mitentscheiden. Wer die meisten Stimmen bekommt, darf dann im Mai 2026 Österreich beim Heim-ESC vertreten. Das musikalische Großereignis findet im kommenden Jahr erstmals seit 2015 wieder in Österreich statt – damals war Wien Gastgeberstadt.

Mehrere Shows und Dokus rund um den Song Contest

Neben der Auswahlshow im Februar plant der ORF eine umfassende Showreihe zum 70-jährigen Jubiläum des Song Contests. „Das wird top prominent besetzt sein – mit Gästen aus dem In- und Ausland“, kündigte Groiss-Horowitz an. Zudem sind mehrere Dokumentationen geplant, die sich mit der Geschichte und den kulturellen Aspekten des ESC beschäftigen werden.

Wer durch die Shows führen wird, entscheidet der ORF erst Ende des Jahres. Bis Ende des Sommers soll hingegen bereits feststehen, ob der Eurovision Song Contest 2026 in Wien oder Innsbruck ausgetragen wird. Laut Executive Producer Michael Krön sei diesbezüglich noch „alles offen“, wie er gegenüber der APA erklärte.

Rückkehr zur Publikumswahl nach interner Kritik

Im Vorjahr hatte sich der ORF noch für eine interne Auswahl entschieden und mit JJ einen eher unbekannten Act zum Wettbewerb geschickt. Damals wurde angekündigt, an dieser Vorgehensweise festzuhalten. Nun folgt offenbar ein Kurswechsel – und die Rückkehr zu einem offenen Auswahlverfahren, das Künstler:innen im Land neue Chancen bietet.

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