HomeSzeneTirolFPÖ-Politiker sorgt mit falschen Behauptungen gegen Pride für Aufsehen

FPÖ-Politiker sorgt mit falschen Behauptungen gegen Pride für Aufsehen

Der Tiroler FPÖ-Politiker Markus Abwerzger hat die Innsbruck Pride als Begründung verwendet, eine Absage des ESC in Österreich zu fordern. Die Veranstalter widersprechen den Vorwürfen entschieden.

Mit seinen Aussagen zur Innsbruck Pride 2025 sorgt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger für Aufregung. Er stellte einen Zusammenhang zwischen der Parade und seiner Forderung her, den Eurovision Song Contest 2026 nicht in Innsbruck auszutragen. Dabei sprach er von angeblichen Vorfällen. Diese sollen laut den Veranstalter:innen aber nicht stattgefunden haben.

Vorwurf: „Kommunisten mit Hamas-Fahnen“

Abwerzger behauptete, bei der diesjährigen Pride Parade in Innsbruck sei ein Block „Kommunisten mit Hamas-Fahnen“ mitmarschiert. Dabei sprach er auch von einem „Antisemitismusproblem in bestimmten linken Kreisen“.

Die Organisator:innen der Pride weisen diese Darstellung zurück. „Wir haben genug Bilder, Videos, Zeugenaussagen und auch den vollständigen Einsatzbericht der Polizei, um zu belegen, dass es keinerlei Hamas-Flaggen gab“, sagen sie verärgert. Laut den Veranstaltern waren die Sicherheitskräfte vor Ort speziell angewiesen, extremistische Symbole und Fahnen sofort zu unterbinden.

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Erlaubte Palästina-Flaggen klar erkennbar

Bei der Parade waren lediglich vereinzelt Palästina-Flaggen zu sehen, die in Österreich nicht verboten sind. Die Flagge Palästinas besteht aus schwarzen, weißen und grünen horizontalen Streifen mit einem roten Dreieck auf der linken Seite.

Die Hamas-Flagge zeigt hingegen ein Wappen der terroristischen Al-Qassam-Brigaden auf grünem Hintergrund. „Diese Unterschiede sind eindeutig erkennbar, und wir haben keine einzige Hamas-Flagge auf unserer Pride geduldet“, so das Organisationsteam auf Instagram.

Polizei und Ordner überwachten Parade

Die Veranstalter:innen betonen, dass ein großes Sicherheitsteam und zahlreiche Polizeikräfte im Einsatz waren, um die Parade zu schützen und das Zeigen verbotener Symbole zu verhindern. Dazu gehört auch die Flagge der radikalislamischen Hamas.

„Genau aus diesem Grund haben wir vorgesorgt und lückenlos kontrolliert“, so die Pride-Leitung. Die Vorwürfe des FPÖ-Politikers, es seien Hamas-Flaggen zu sehen gewesen, seien daher „falsch und unbegründet“, heißt es von der Pride Innsbruck.

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