Der Eurovision Song Contest (ESC) feiert 2026 sein 70-jähriges Bestehen und zeigt sich dafür mit einem überarbeiteten Logo. Ob das Jubiläum in Wien oder Innsbruck über die Bühne geht, steht zwar noch nicht fest. Klar ist aber, dass das bunte Herz-Symbol auch in Zukunft zentral bleibt. Das bekannte „V“ im Schriftzug ersetzt weiterhin ein Herz, das nun zusätzlich als 3D-Element mit pulsierender Wirkung erscheint und die Null in der Zahl „70“ übernimmt.
Neues Design mit „Singing Sans“
Die Verantwortlichen der Europäischen Rundfunkunion (EBU) präsentierten das neue Erscheinungsbild gemeinsam mit dem britischen Branding-Studio PALS. Der handgezeichnete Schriftzug, der seit 2004 verwendet wurde, macht einer speziell entwickelten Schriftart namens „Singing Sans“ Platz. Laut EBU enthält das Herz 70 Schichten – jede soll für ein Jahr Eurovision stehen und die Vielfalt kultureller Einflüsse widerspiegeln.
„Diese Auffrischung würdigt 70 fantastische Jahre und führt die Marke gleichzeitig in eine spannende Zukunft. Sie ist mutig, verspielt und voller Herz – genau wie der Contest selbst“, erklärte ESC-Direktor Martin Green in einer Aussendung.
Fans reagieren mit Spott und Enttäuschung
Während die Macher von einer „Evolution“ sprechen, stößt das neue Logo bei vielen Fans auf Unverständnis. Auf Instagram und X häufen sich kritische Kommentare. „Wer dieses Logo entworfen hat, gehört gefeuert“, schrieb ein Nutzer. Andere wünschten sich schlicht: „Bringt das alte zurück.“
Besonders die bunte, verspielte Optik sorgt für Diskussionen. „Wir sind nicht auf dem Disney-Kanal, das ist kein Wettbewerb für Kinder“, kritisierte ein Zuschauer. Ein anderer meinte: „Das Logo passt besser zum Junior Song Contest.“ Mehrfach tauchte auch der Vorwurf auf, Künstliche Intelligenz habe beim Design mitgewirkt.
Einige Fans drückten ihre Enttäuschung drastisch aus: „Du hast gerade meine Woche ruiniert“ oder „Dieses neue Logo hat keine Persönlichkeit“. Ein langjähriger ESC-Fan schrieb: „Ich habe das alte Logo als Tattoo – dieses hätte ich mir niemals tätowieren lassen.“
Mehrheit lehnt Logo ab
In den sozialen Netzwerken überwiegt die Ablehnung deutlich. „Mindestens 95 Prozent der Kommentare sind negativ“, stellte ein User fest. „Wie konntet ihr nur denken, dass das für einen ernsthaften, professionellen und ikonischen Wettbewerb angemessen aussieht?“
Die EBU bleibt trotz der Kritik bei ihrem Kurs und setzt das neue Design ab sofort in allen offiziellen ESC-Kanälen ein.

