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Hassverbrechen nach CSD: Hamburger Polizei sucht Verdächtigen

Mehr als ein Jahr nach einer Gewalttat beim CSD in Hamburg fahndet die Polizei öffentlich nach einem Tatverdächtigen. Das damals 23 Jahre alte Opfer hatte sich laut Polizei über ein Dating-Portal mit einem Mann verabredet und war anschließend in einen Hinterhalt geraten. Die Ermittler stufen das Motiv als queerfeindlich ein.

Täter lockten über Dating-App

Nach bisherigen Erkenntnissen traf der 23-Jährige in der Nacht zum 4. August 2024 gegen 3 Uhr an der Simon-von-Utrecht-Straße auf St. Pauli ein. Der vermeintliche Date-Partner führte ihn in eine Grundstückszufahrt. Dort befanden sich auch weitere Personen, die dem Verdächtigen zugeordnet werden.

Der 23-Jährige erkannte die Gefahr und rannte zurück auf die Straße. Die Gruppe holte ihn jedoch ein. Die Männer griffen ihn an und verletzten ihn am Kopf und am Oberkörper. Dem Opfer gelang es schließlich, sich loszureißen. Die Angreifer flüchteten in unbekannte Richtung.

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Hinweise erbeten

Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt für Staatsschutzdelikte (LKA 73) übernommen. Die Polizei stuft den Angriff als queerfeindliche Hasskriminalität ein. Bislang konnten die Ermittler jedoch keine Tatverdächtigen identifizieren.

Die Ermittler ersuchen um Hinweise zu dem abgebildeten Mann sowie zu möglichen Komplizen. Personen, die Angaben zu seiner Identität machen können oder in dem Zeitraum rund um den Tatort Beobachtungen gemacht haben, sollen sich melden.

Hinweise nimmt das Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Nummer +49/(0)40/4286-56789 entgegen. Meldungen sind auch bei jeder Polizeidienststelle möglich.

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