HomeSzeneWienESC 2026 in Wien: Wie funktioniert der Ticketverkauf?

ESC 2026 in Wien: Wie funktioniert der Ticketverkauf?

Die Registrierung für Tickets zum Eurovision Song Contest 2026 hat begonnen. Wer live in der Wiener Stadthalle dabei sein möchte, muss sich bis 18. Dezember online anmelden. Danach startet der gestaffelte Verkauf in mehreren Phasen.

Nach mehr als zehn Jahren findet der Eurovision Song Contest (ESC) 2026 wieder in Österreich statt. Im Mai wird die Wiener Stadthalle Austragungsort des 70. ESC-Jubiläums sein. Es werden über 100.000 Besucher:innen sowie Delegationen aus ganz Europa erwartet.

Um der hohen Nachfrage strukturiert zu begegnen, setzt der ORF auf ein bewährtes System zur Ticketvergabe. Auch rund um das Event laufen bereits die Vorbereitungen – von der TV-Produktion bis zur Rekrutierung freiwilliger Helfer:innen.

Wie läuft das mehrstufige Ticketsystem ab?

Der ORF setzt beim ESC 2026 auf ein dreistufiges Verfahren, das einen geregelten Ablauf und fairen Zugang ermöglichen soll. Zunächst müssen sich Interessierte über die offiziellen Plattformen eurovision.com oder oeticket.com registrieren. Diese Phase ist vom 24. November bis 18. Dezember (23:59 Uhr) offen.

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Nur wer sich in diesem Zeitraum erfolgreich registriert, wird für den Ticketkauf freigeschaltet. Die erste Verkaufswelle beginnt am 13. Jänner – einen Tag nach der Semifinal-Auslosung. Dabei gilt das Prinzip „First come – first served“. Pro Person können maximal vier Tickets bestellt werden. Wer in der ersten Welle leer ausgeht, kann den Registrierungscode auch in den folgenden Verkaufsphasen nutzen.

Welche Shows sind verfügbar?

Für insgesamt neun Veranstaltungen in der Wiener Stadthalle stehen Tickets zur Verfügung: jeweils drei Shows pro Halbfinale und Finale. Dabei handelt es sich um:

  • Afternoon Preview Shows: Nachmittagsdurchläufe am Tag der TV-Show, genutzt als letzte Probe.
  • Evening Preview Shows: Abenddurchläufe am Vorabend, bei denen die internationalen Jurys abstimmen.
  • Live Shows: Offizielle Fernsehübertragungen, bei denen das Publikum abstimmen kann.

Das Konzept dieser Struktur wurde bereits 2015 in Wien verwendet und soll auch 2026 einen geregelten Ablauf mit mehreren Zugangsmöglichkeiten gewährleisten.

Was kosten die Tickets?

Die Preise liegen in unterschiedlichen Kategorien. Karten für die Nachmittagsshows beginnen bei 15 Euro. Für die Finalshow im Bereich direkt vor der Bühne („Golden Circle“) werden bis zu 360 Euro verlangt. Der Ticketverkauf erfolgt ausschließlich über die offiziellen Plattformen, um Fälschungen oder kommerziellen Wiederverkauf zu verhindern.

Wie bereitet sich der ORF auf das Großereignis vor?

Laut ORF-Generaldirektor Roland Weißmann soll der ESC 2026 mit möglichst vielen Teilnehmerländern stattfinden. „Wir werben für den 70. Song Contest mit möglichst vielen Mitgliedsländern. Und ich bin optimistisch, dass wir eine Rekordzahl an Teilnehmerländern haben werden“, so Weißmann. Aktuell laufen die Planungen in mehreren Bereichen parallel.

Welche Rolle spielen die „Postcards“?

Die sogenannten „Postcards“ – kurze Clips zur Vorstellung der Acts – bilden einen zentralen Teil der TV-Produktion. Sie zeigen Naturaufnahmen aus allen Bundesländern in Verbindung mit Studioelementen. Die Dreharbeiten haben bereits im Oktober begonnen und sollen die vier Jahreszeiten und verschiedene Regionen Österreichs abbilden – von alpinen Landschaften bis zu urbanen Orten.

Wer kann sich als freiwillige:r Helfer:in melden?

Ab 1. Dezember startet die Bewerbungsphase für Volunteers. Etwa 800 Personen werden gesucht, um das Organisationsteam zu unterstützen. Die Einsatzgebiete reichen von Gästebetreuung über Logistik bis zur Künstlerkoordination. Bewerbungen sind online möglich, erste Voranmeldungen sind bereits eingelangt.

„Volunteers glänzen mit Begeisterung und sind jedes Jahr ein unverzichtbares Aushängeschild des größten TV-Musikwettbewerbs der Welt“, sagt Executive Producer Michael Krön.

Wo kommen die Volunteers zum Einsatz?

Die freiwilligen Helfer:innen werden nicht nur in der Wiener Stadthalle tätig sein. Weitere Einsatzorte sind der Flughafen, der Rathausplatz sowie das internationale Pressezentrum. Der Zeitraum für die Einsätze liegt zwischen Ende April und Mitte Mai 2026.

Welche Auswirkungen hat der ESC auf Wien?

Mit mehreren zehntausend internationalen Gästen rechnet die Stadt Wien während des ESC-Zeitraums. Hotels, Gastronomiebetriebe und der öffentliche Verkehr bereiten sich auf erhöhten Andrang vor. Auch internationale Medien und TV-Produktionen werden vor Ort sein.

Ein späterer Einstieg in das Ticketverfahren ist nicht vorgesehen. Wer bei einer der Shows dabei sein möchte, muss sich rechtzeitig registrieren.

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