Bill Kaulitz hat seine kleine Hundefamilie um ein weiteres Mitglied erweitert. In seiner Instagram-Story verriet der Frontmann von Tokio Hotel, dass er einen neuen Vierbeiner namens „Alvin Brown Dot“ zu sich genommen hat.
„Ich bin schon so verliebt in ihn“, schwärmte er. Viel mehr ist über Alvin bislang nicht bekannt. Rasse, Herkunft oder Alter des Hundes hat Kaulitz noch nicht verraten.
Zweiter Hund für den Musiker
Mit Alvin wächst das tierische Familienglück des Sängers: Die Hündin Alvia Pearlpop lebt bereits seit Längerem bei ihm. Die Französische Bulldogge hatte kürzlich Geburtstag, den Kaulitz mit Torte, Kerzen und Partyhütchen feierte, wie er auf Instagram zeigte.
Der Musiker betont immer wieder seine Liebe zu Hunden. Nachdem im Vorjahr mehrere Haustiere im Hause Kaulitz-Klum verstorben waren, hatten zunächst Bruder Tom und seine Ehefrau Heidi Klum neue Hunde angeschafft. Klum schenkte ihrem Mann die beiden Welpen Uschi und Jäger. Nun zieht auch Bill wieder nach.
Kritik an Qualzucht flammt erneut auf
Doch nicht alle Fans reagieren mit ungetrübter Freude. Als Kaulitz vor rund einem Jahr seine Hündin Alvia vorstellte, erntete er dafür deutliche Kritik. Der Grund: Alvia ist eine Blue-Merle-Französische Bulldogge, eine Zuchtlinie, die oft unter gesundheitlichen Problemen leidet. Viele Tierschützer betrachten solche Rassen als Qualzucht.
„Ich mag dich wirklich sehr, aber warum eine Qualzucht? Wirklich traurig und gefährlich“, schrieb damals ein User unter Bills Instagram-Post. Französische Bulldoggen gelten als anfällig für Atemprobleme, was besonders auf ihre kurze Schnauze zurückzuführen ist. Der Merle-Faktor, der für das auffällige Fellmuster sorgt, erhöht zudem das Risiko für Taubheit, Sehstörungen und Krebserkrankungen.
Kaulitz verteidigt sich im Podcast
Bill Kaulitz hatte sich damals zu den Vorwürfen geäußert. In dem gemeinsamen Podcast „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“ mit seinem Bruder Tom erklärte er, Alvia aus dem Tierschutz adoptiert zu haben. Das Verfahren sei langwierig und streng gewesen. Die Organisation habe ihn und seine Lebensumstände gründlich überprüft.
Einige Fans stellten sich daraufhin hinter den Sänger. „Soll der Hund jetzt bis zum Tod im Tierheim bleiben, weil sie eine Qualzucht ist? Ist doch schön, dass sie ein angenehmes Leben bekommt“, kommentierte eine Nutzerin.
Ob es bei Alvin ähnliche Diskussionen geben wird, bleibt offen. Fest steht: Im Hause Kaulitz gibt es jetzt doppelt so viel Fell und Pfoten – und wahrscheinlich auch doppelt so viel Hunde-Content für die Fans.

