HomeSzeneWienQueer Art Prize 2026 setzt starkes Zeichen für queere Sichtbarkeit

Queer Art Prize 2026 setzt starkes Zeichen für queere Sichtbarkeit

Die Initiative „Queer Art Spaces Vienna“ verleiht auf der SPARK Art Fair 2026 den Queer Art Prize. Ziel ist es, queere Kunst und Künstler:innen nachhaltig im internationalen Kunstmarkt zu verankern.

Der Queer Art Prize 2026 ist mehr als nur eine Auszeichnung. Mit ihm schafft der Verein Queer Art Spaces Vienna (QASV) eine Bühne für queere Künstler:innen und fördert gleichzeitig ihren Zugang zum internationalen Kunstmarkt. Die Preisverleihung findet im Rahmen der SPARK Art Fair statt, die vom 19. bis zum 22. März 2026 in der Wiener Marx Halle stattfindet.

Zwei Kategorien – ein gemeinsames Ziel

Der Queer Art Prize (QAP) wird in zwei Kategorien vergeben: „Community“ und „Galleries“. In der Kategorie „Community“ können sich Künstler:innen und Kollektive mit Lebensmittelpunkt in Österreich per Open Call bewerben. Eine Fachjury wählt aus den Einsendungen drei Projekte aus, die auf der SPARK präsentiert werden. Neben der größeren Sichtbarkeit erhalten die drei Finalist:innen Preisgelder in Höhe von 1.000 Euro für den ersten Platz sowie 500 Euro für die beiden weiteren Plätze.

In der Kategorie „Galleries” sind die teilnehmenden Galerien der SPARK dazu aufgerufen, queere Künstler:innen zu nominieren. Die Jury kürt die Gewinnerin bzw. den Gewinner direkt auf der Messe während eines Rundgangs am 18. März. Der entsprechende Stand wird dann als Gewinnerstand ausgezeichnet. Auch hier winkt ein Preisgeld von 1.000 Euro.

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Starke Partnerschaften und prominente Jury

Der QAP wird von den Unternehmen Almdudler und Radatz unterstützt. In der Fachjury sind Florence Derieux (SPARK), Michael Kaufmann (QASV) und Ruby Sircar (Akademie der bildenden Künste Wien) vertreten. Bewerbungen für beide Kategorien sind bis zum 15. Januar 2026 möglich.

Michael Kaufmann und Gerhard Pruegger, die Gründer des QASV, verfolgen mit dem Preis ein klares Ziel: „Wir wollen queerer Kunst den Raum geben, den sie verdient, und die Vielfalt der Szene sichtbar machen.“ Seit Kurzem ist auch die Künstlerin und Kulturvermittlerin Jasmin Hagendorfer Teil des Teams.

Plattform für Empowerment und Vielfalt

Queer Art Spaces Vienna versteht sich als Ort der Selbstermächtigung. Die Initiative arbeitet daran, langfristige Strukturen zur Förderung queerer Kunst und Künstler:innen zu schaffen. Dabei steht neben der Präsentation auch die gezielte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Barrieren und stereotypen Bildern im Fokus.

„Zeitgenössische queere Kunst kann ein wirkungsvoller Motor für gesellschaftlichen Wandel sein“, so das Team von QASV. Durch die Vergabe des Queer Art Prize im Rahmen einer etablierten Kunstmesse wie der SPARK positioniert sich dieser klar in der Mitte des kulturellen Geschehens.

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