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Berliner Polizei sucht Zeugen: Wer hat Erik gesehen?

Seit Mitte Februar wird der Berliner Erik S. vermisst. Der 31-Jährige verschwand nach einer Feier und kehrte trotz einer kurzen Rückkehr in seine Wohnung nicht erneut zurück. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Hinweise.

Hinweis

Mittlerweile wurde die Leiche von Erik S. gefunden. Wir haben den Artikel deshalb abgeändert, den Namen verkürzt und das Foto entfernt. Nähere Informationen dazu gibt es in unseren aktuellen Artikel zu diesem Thema.

Seit Mitte Februar wird der 31-jährige Erik S. aus Berlin vermisst. Er verschwand nach einer gemeinsamen Feier mit seinem Ehemann und Freund:innen. Die Berliner Polizei hat inzwischen Fotos von ihm veröffentlicht und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche.

Feier in Neukölln – danach verliert sich die Spur

Am Abend des 14. Februars, dem Valentinstag, feierte S. mit seinem Ehemann und Bekannten in einer Bar in der Pannierstraße im Berliner Stadtteil Neukölln. Gegen 3:30 Uhr morgens löste sich die Gruppe auf. Erik S. machte sich allein auf den Heimweg in die gemeinsame Wohnung in der Onckenstraße in Alt-Treptow.

Laut Polizei wurde um 3:48 Uhr mit seinem Handy die Haustür geöffnet. Damit gilt als gesichert, dass der 31-Jährige die Wohnung zunächst erreichte. Doch später verließ er die Wohnung erneut, zu einem bislang unbekannten Zeitpunkt. Als sein Ehemann Matthias gegen 8 Uhr morgens zurückkehrte, war Staudacher nicht mehr dort.

Persönliche Gegenstände blieben in der Wohnung

In der Wohnung ließ der Vermisste mehrere wichtige Gegenstände zurück. Dazu gehören sein Handy, sein Portemonnaie, seine Reisepässe und seine Smartwatch. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

Die beiden Männer sind seit fast fünf Jahren verheiratet. Erik S. wurde in Armenien geboren und besitzt neben der armenischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Laut Angaben seines Ehemannes soll eine Zeugin ihn am Abend des 15. Februars gegen 23 Uhr vor einem Hotel in Berlin-Friedrichshain gesehen haben.

Private Suche blieb bisher erfolglos

Angehörige und Freund:innen hatten bereits eine eigene Suchaktion organisiert. Dabei kam auch ein Spürhund zum Einsatz. Die Suche blieb jedoch ohne Ergebnis. Auch die bisherigen Maßnahmen der Polizei führten zu keinen neuen Hinweisen zum Aufenthaltsort des Vermissten.

Deshalb hat die Polizei jetzt Fotos veröffentlicht und richtet sich mit einem öffentlichen Aufruf an mögliche Zeug:innen.

So beschreibt die Polizei den Vermissten

Erik S. ist 31 Jahre alt, etwa 170 Zentimeter groß und schlank. Er trägt einen dunklen Vollbart, eine hohe Stirn und teilweise blond gefärbtes Haar. Auffällig ist eine Tätowierung in Form einer gelben Banane auf dem linken Handgelenk.

Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug er vermutlich eine gelbe Strickmütze, einen länglichen, silberfarbenen Ohrring mit russischer Inschrift („Уменьшительно-ласкательное“) am rechten Ohr, eine lilafarbene Plüschjacke von Uniqlo, einen beigefarbenen Pullover sowie weiße Lederturnschuhe.

Polizei bittet um Hinweise

Die Ermittler:innen fragen: Wer hat Erik S. gesehen, und zwar seit dem 15. Februar 2026 gegen 3.50 Uhr? Wer kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben oder andere sachdienliche Angaben machen?

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamts Berlin in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-912444 entgegen. Auch per E-Mail an LKA124Hinweise@polizei.berlin.de können Informationen übermittelt werden.

Außerhalb der Dienstzeiten können sich Zeug:innen an jede Polizeidienststelle oder an die Internetwache wenden. In dringenden Fällen ist der polizeiliche Notruf unter der Nummer 110 erreichbar.

Wichtige Information

Wenn Sie selbst depressive oder ähnliche Gedanken haben, gibt es Hilfe: Kontaktieren Sie bitte in Österreich umgehend die Telefonseelsorge unter http://www.telefonseelsorge.at/ oder der Rufnummer 142.
In Deutschland ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter der Telefonnummer (0800) 1110111 erreichbar. In der Schweiz ist die „Dargebotene Hand“ unter der Rufnummer 143 erreichbar.

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