Seit einigen Jahren lebt Cro auf Bali und hat sich dort ein neues Umfeld geschaffen. In einer Villa mitten im Dschungel findet der Musiker Ruhe und Raum für kreative Prozesse. Gleichzeitig nutzt er die Abgeschiedenheit, um sich auch persönlich weiterzuentwickeln. Zuletzt zeigte er sich körperlich deutlich verändert – mit mehr Muskeln und einem definierten Körper.
Cro ist offen für Beziehungen mit Frauen und Männern
Cro macht deutlich, dass seine Vorstellungen von Beziehungen über klassische Modelle hinausgehen. Er betont, dass er sich nicht auf ein Geschlecht festlegt und sowohl Frauen als auch Männer Teil seiner Beziehungswelt sein können. Er bewertet Begegnungen unabhängig vom Geschlecht, denn entscheidend sei allein die Verbindung zwischen Menschen.
„Wenn man irgendwo hinkommt und findet jemanden interessant, dann könnte ich direkt sagen: ‚Krass, wie sieht die denn aus oder der‘“, beschreibt er offen solche Situationen. Für ihn ist es selbstverständlich, Interesse frei zu äußern, ohne Einschränkungen durch gesellschaftliche Erwartungen.
Monogamie entspricht nicht Cros Lebensmodell
Cro erklärt, dass er für sich erkannt habe, dass Monogamie nicht seinem Lebensmodell entspricht. „Wenn es für euch funktioniert, dann ist super“, sagt er, betont jedoch zugleich: „Ich hab über die Jahre gemerkt, meine Beziehungen gehen immer mehr in Richtung entspannter und lockerer.“ Dabei gehe es ihm vor allem um emotionale Verantwortung und Offenheit.
Er beschreibt ein Modell, in dem mehrere Beziehungen parallel bestehen können, ohne dass sich Beteiligte ausgeschlossen fühlen. Sein Ansatz: Gefühle zulassen statt sie zu unterdrücken – unabhängig davon, ob sie sich auf Frauen oder Männer beziehen.
Klare Worte über Wünsche und Realität
Besonders deutlich wird Cro, wenn er über langfristige Monogamie spricht. „Du kannst mir doch nicht erzählen, dass du mit jemandem 80 Jahre verheiratet bist und nicht einmal das Gefühl hast, du würdest irgendwo nach links oder rechts gucken“, sagt er. Diese Sichtweise begründet er mit seiner persönlichen Erfahrung.
Sein Ansatz sei es, solche Gefühle nicht zu verdrängen, sondern offen damit umzugehen. „Mehr Liebe ist mehr Liebe“, formuliert er seinen Standpunkt.
Der 36-Jährige beschreibt sein Leben auf der indonesischen Insel als bewusst gewählt. „Hier habe ich die Möglichkeit, mich auszuprobieren“, lässt sich seine Einstellung zusammenfassen. Die Kombination aus Natur, Distanz zum Alltag und kreativer Freiheit scheint ihn nachhaltig zu prägen.

