Der ORF hat ein umfassendes Update zum Eurovision Song Contest in Wien gegeben. Unter dem Motto „The Big Show!” präsentierte das Organisationsteam erstmals zentrale Elemente der geplanten Shows. Dabei standen sowohl kreative Inhalte als auch organisatorische Aspekte im Mittelpunkt.
Großes Jubiläum im Fokus
Die interimistische ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher gibt sich betont optimistisch und erklärt: „Ich bin überzeugt davon, dass wir neun außergewöhnliche Shows auf die Bühne bringen werden.“ Auch Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz betonte die Bedeutung des 70-jährigen Jubiläums und sprach von einem „großen Fest für Österreich, Europa und die ganze Welt“.
Das erste Halbfinale beginnt mit dem Opening Act „70 Years of Love“, einer filmischen Zeitreise durch sieben Jahrzehnte Eurovision-Geschichte. Mit einem augenzwinkernden Interval-Act widmen sich Victoria Swarovski und Michael Ostrowski gemeinsam mit dem „Milkshake Man“ Go-Jo, dem australischen Teilnehmer des Vorjahres, der Frage, wie sich Österreich und Australien unterscheiden.
Grand Final: Große Show zum 70-jährigen Jubiläum
Eine besondere Rolle übernimmt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Es hat zahlreiche musikalische Beiträge für die Show eingespielt und wird auch im Finale auf der Bühne zu sehen sein.
Der spektakuläre Eröffnungsact des Finales erzählt die Geschichte des kleinen Papierboots, das ursprünglich Teil von JJs Siegerperformance im Vorjahr war und nun seinen Weg von der Schweiz über den Rhein und die Donau bis nach Wien findet.
Während der Voting-Pause folgen drei hochkarätige Interval Acts: In „Celebration!” präsentieren Eurovision-Allstars wie Verka Serduchka, Erika Vikman, Lordi und Il Volo legendäre Songs aus sieben Jahrzehnten in neuen Versionen.
Anschließend bringt die oberösterreichische Electroswing-Ikone Parov Stelar mit ihrem charakteristischen Sound die Halle zum Tanzen. Den musikalischen Übergang zum Voting-Finale gestaltet Cesár Sampson mit einer Soul-Version von Billy Joels „Vienna”.
Sicherheit und Organisation im Blick
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Sicherheitskonzept. ESC-Executive-Producer Michael Krön zufolge ist dieses bereits an die aktuelle geopolitische Lage angepasst. Das rund 400 Seiten umfassende Konzept wurde gemeinsam mit der Europäischen Rundfunkunion (EBU) und internationalen Behörden abgestimmt. Besucher:innen müssen unter anderem strenge Kontrollen durchlaufen, wie sie von Flughäfen bekannt sind.
Parallel dazu gibt es eine letzte Chance, ESC-Tickets zu ergattern. Diese gehen Ende März in den Verkauf, allerdings nur für bereits registrierte Interessierte.
Der Eurovision Song Contest ist eines der größten TV-Events weltweit. Die Halbfinals finden am 12. und 14. Mai statt, das Finale am 16. Mai in Wien.

