HomeStars & PromisEurovision Song ContestJetzt beginnt die heiße Phase: ORF übernimmt Stadthalle für den ESC

Jetzt beginnt die heiße Phase: ORF übernimmt Stadthalle für den ESC

Der ORF hat heute offiziell die Wiener Stadthalle übernommen und startet damit die heiße Phase für den Eurovision Song Contest 2026. Hunderte Lkw, tausende Tonnen Technik und internationale Teams bereiten das Großevent vor.

Der Aufbau für den 70. Eurovision Song Contest hat begonnen. Heute, Montag, um 8 Uhr übergaben Vertreter der Wiener Stadthalle symbolisch die Hauptarena an den ORF. Executive Producer Michael Krön und Stadthallen-Geschäftsführer Thomas Waldner durchschnitten dazu ein „ESC-Band“. Damit ist die Wiener Stadthalle offiziell die Hauptlocation des internationalen Musikwettbewerbs.

Startschuss für Aufbauarbeiten gefallen

Das Akkreditierungscenter öffnete bereits eine halbe Stunde vor der Übergabe. Kurz danach trafen die ersten Teams aus den Bereichen Medien, Produktion und Organisation ein. Direkt im Anschluss begann der technische Aufbau. Der erste Lkw rollte in die Halle ein und läutete damit eine umfangreiche Logistikphase ein.

In den kommenden Wochen werden rund 3.500 Tonnen Material angeliefert. Insgesamt kommen 27 Kameras und etwa 8.500 LED-Scheinwerfer zum Einsatz. Parallel dazu läuft ein engmaschiges Sicherheitskonzept.

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Großprojekt mit internationaler Beteiligung

„Wir haben uns monatelang auf diesen Tag vorbereitet“, sagte Michael Krön, Executive Producer des ORF. „Er ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum größten Musikevent der Welt.“ Entscheidend sei nun die Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Viele Menschen und Firmen arbeiten hier gemeinsam an einem kreativen Umfeld.“

Auch Stadthallen-Geschäftsführer Thomas Waldner äußerte sich zur Übergabe. „Es erfüllt uns mit Stolz, unsere Arena für den Eurovision Song Contest 2026 zu öffnen“, erklärte er. Die Veranstaltung stehe für Vielfalt und die verbindende Kraft der Musik. „Wir schaffen hier eine Bühne für ein Event, das weit über Wien hinausstrahlen wird.“

Umbau startet in Halle D

Den Anfang machen die Arbeiten in der großen Halle D, wo die zentrale Bühne für die Shows entsteht. In den folgenden Wochen werden auch die weiteren Hallen schrittweise umgebaut. Parallel dazu bleibt der Betrieb in Teilen der Stadthalle zunächst bestehen. So finden in Halle F weiterhin Produktionen wie „Jesus Christ Superstar in Concert“ und „Dirty Dancing in Concert“ statt.

Der Zeitplan ist eng getaktet. In den nächsten Tagen läuft der technische Aufbau auf Hochtouren weiter. Für die zweite Aprilhälfte ist ein erstes „Stage-Opening“ geplant. Dann beginnen die ersten Proben auf der Bühne.

Sicherheitsphase und Ankunft der Delegationen

Ende April folgt ein umfassender Sicherheits-Lockdown für das gesamte Gelände. Ab diesem Zeitpunkt werden strenge Kontrollen durchgeführt. Alle Personen müssen Sicherheitschecks durchlaufen, wie sie auch an Flughäfen durchgeführt werden. Anfang Mai reisen schließlich die internationalen Delegationen mit ihren Künstlerinnen und Künstlern an.

Insgesamt wird es neun Publikumsshows geben, darunter auch die drei großen TV-Events. Die beiden Halbfinals finden am 12. und 14. Mai statt. Das Finale des 70. Eurovision Song Contests ist für den 16. Mai angesetzt.

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