Seit heute ist es offiziell: Emily Busvine wird beim Eurovision Song Contest (ESC) in Wien eine zentrale Rolle übernehmen. In der FM4 Morning Show gab der ORF bekannt, dass die Moderatorin im Green Room der Wiener Stadthalle die Delegationen und Acts in einem eigens gestalteten Kaffeehaus-Ambiente empfängt, sie dort betreut und mit den Teilnehmer:innen Gespräche führt.
Wiener Kaffeehaus trifft auf ESC-Bühne
Busvine beschreibt ihre neue Aufgabe mit großer Begeisterung: „Ich freue mich sehr, in dieser einzigartigen Rolle im Green Room bei den Shows des Eurovision Song Contests in Wien dabei sein zu können.“ Sie kündigt an, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. „Ich werde sicherstellen, dass sich alle wohlfühlen und werde sie auch in das eine oder andere Gespräch verwickeln – ganz so, wie es in einem Wiener Café passieren könnte“, sagt sie.
Der Green Room gilt traditionell als einer der spannendsten Orte beim Eurovision Song Contest. Hier warten die Acts nach ihren Auftritten auf die Bewertungen. In Wien wird dieser Bereich erstmals in ein klassisches Kaffeehaus verwandelt – mit Busvine als Gastgeberin, die für persönliche Momente sorgen soll.
Neue Dynamik im Green Room
In der Rolle der „Waitress“ wird Busvine nicht nur Kaffee servieren, sondern auch Interviews führen. Besonders im Finale am Samstag sind kurze Gespräche mit den Kandidat:innen geplant. Dabei stehen Fragen im Fokus, die das Publikum direkt ansprechen. Wie fühlt sich eine Führung an? Wie erleben die Acts die Wartezeit nach ihrem Auftritt?
Diese Einblicke sollen live an ein Millionenpublikum vermittelt werden. Der ORF setzt damit auf eine Mischung aus Unterhaltung und authentischen Momenten, die den Wettbewerb emotional greifbarer machen.
Internationale Erfahrung und Medienpräsenz
Emily Busvine wurde 1996 in Wien geboren und wuchs in mehreren europäischen Städten auf, darunter Berlin, Warschau und Moskau. Sie studierte Politikwissenschaft und Sozialanthropologie an der University of Cambridge und absolvierte später einen Master an der Diplomatischen Akademie Wien. Seit Anfang 2026 moderiert sie gemeinsam mit Philipp Emberger die FM4 Morning Show.
Ihr internationaler Hintergrund prägt ihre Arbeit. „Durch mein Aufwachsen in verschiedenen Ländern habe ich ein breites Verständnis für Popkultur entwickelt“, erklärt sie. Diese Perspektiven bringt sie sowohl ins Radiostudio als auch auf die ESC-Bühne ein. Neben ihrer Moderationstätigkeit steht Busvine auch als Schauspielerin auf der Bühne.
Bereits Erfahrung mit dem ESC-Publikum
Busvine ist mit dem Umfeld des Eurovision Song Contests bereits vertraut. Sie moderierte den YouTube-Livestream „Vienna Calling“, mit dem Österreich seinen Beitrag zum Song Contest aussuchte. Das Format erreichte über den offiziellen Eurovision-Kanal ein großes Publikum und war besonders bei jungen Zuschauerinnen und Zuschauern erfolgreich.
Mit einem Marktanteil von 62 Prozent in der Zielgruppe der Unter-34-Jährigen erzielte die Sendung starke Werte. Diese Erfahrung wird Busvine nun in ihre neue Rolle beim internationalen Wettbewerb einbringen, bei dem sie erneut vor einem globalen Publikum stehen wird.

