HomePolitikInternationalNew York: Pride-Flagge weht wieder im Stonewall National Monument

New York: Pride-Flagge weht wieder im Stonewall National Monument

Die Regenbogenflagge ist in den Park vor das Stonewall Inn in New York zurückgekehrt. Die Entfernung durch die Trump-Regierung hatte scharfe Kritik ausgelöst.

Im Christopher Park, der zum Stonewall National Monument in New York gehört, weht wieder die Regenbogenflagge. Die Flagge war zuvor entfernt worden, nachdem der National Park Service (NPS) unter der Regierung von Donald Trump entsprechende Vorgaben umgesetzt hatte. Ihre erneute Hissung gilt als sichtbares Signal für die Rückkehr eines Symbols, das eng mit der Geschichte des Ortes verbunden ist.

Entscheidung unter Trump sorgte für Kritik

Die Entfernung der Flagge hatte für Aufregung gesorgt. Kritiker:innen warfen der Regierung unter Donald Trump vor, ein zentrales Symbol der LGBTIQ+-Bewegung aus einem historisch bedeutsamen Kontext entfernt zu haben. Das Stonewall National Monument erinnert an die Aufstände von 1969, die als Beginn der modernen LGBTIQ+-Bürgerrechtsbewegung gelten.

Dabei berief sich der National Park Service auf Richtlinien, die den Umgang mit Flaggen auf Bundesgelände regeln. Demnach dürfen dort nur bestimmte Flaggen dauerhaft gezeigt werden. Die Pride-Flagge fiel nicht unter diese Vorgaben. Die Regierung unter Joe Biden ermöglichte es jedoch, die Pride-Flagge im Park zu zeigen.

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Bedeutung des Ortes bleibt zentral

Das Stonewall National Monument wurde 2016 unter Präsident Barack Obama als nationales Denkmal ausgewiesen. Es umfasst das Stonewall Inn sowie den angrenzenden Christopher Park. Der Ort gilt als zentral für die Geschichte der LGBTIQ+-Bewegung in den USA.

Durch die Rückkehr der Regenbogenflagge wird diese Geschichte nun erneut sichtbar im öffentlichen Raum präsent. Die Entscheidung macht deutlich, wie eng historische Erinnerung und aktuelle politische Weichenstellungen miteinander verbunden sind.

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