Die Opening- und Interval-Acts des Eurovision Song Contest 2026 setzen stark auf Nostalgie und große Namen. Unter dem Motto „The Big Show!” verbindet der ORF musikalische Rückblicke mit neuen Inszenierungen und einer Prise Humor.
Auftakt mit Geschichte und Humor
Das erste Halbfinale beginnt mit „70 Years of Love“, einer filmischen Reise durch sieben Jahrzehnte ESC-Geschichte. Anschließend interpretiert ein 70-köpfiger Chor den Klassiker „L’amour est bleu“. Für humorvolle Momente sorgt ein Interval Act mit Victoria Swarovski, Michael Ostrowski und Go-Jo, in dem die Unterschiede zwischen Österreich und Australien auf die Schippe genommen werden.
Im zweiten Halbfinale tritt JJ gleich doppelt auf. Zunächst interpretiert das Moderationsduo sein Siegerlied „Wasted Love“ in einer bewusst selbstironischen Version. Später präsentiert der Künstler einen neuen Song.
Allstars im Finale
Das Grand Final steht ganz im Zeichen des Jubiläums. In der Voting-Pause werden bekannte ESC-Größen wie Verka Serduchka, Erika Vikman, Lordi und Il Volo auftreten. Sie interpretieren legendäre Songs neu und verbinden so die verschiedenen Epochen des Wettbewerbs miteinander.
Zusätzlich bringt Parov Stelar mit Electroswing moderne Klänge auf die Bühne. Cesár Sampson gestaltet den Übergang zum Voting-Finale mit einer Soul-Version von „Vienna”.
Inszenierung mit rotem Faden
Auch die Eröffnungsnummer des Finales ist eine Geschichte. Ein kleines Papierboot, das von der Schweiz nach Wien reist, bildet den Ausgangspunkt für JJs Performance „The Queen of the Night“. Dabei verbindet er klassische Elemente mit moderner Popmusik.
Wiederkehrende Formate wie „Professor Eurovision“ oder das „Eurovision Quiz“ sorgen in allen Shows für zusätzliche Unterhaltung. Die Mischung aus Musik, Humor und Geschichte prägt das Gesamtkonzept der Acts.

