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Mehr Mpox-Fälle auch in Österreich

In Österreich wurden 2026 bisher zehn Mpox-Fälle bestätigt, neun davon betreffen die neue Variante Klade Ib. Auch international nimmt die Aufmerksamkeit zu, während Behörden die Lage weiter beobachten.

Die Gesundheitsbehörden registrieren wieder mehr Fälle von Mpox , das früher als Affenpocken bekannt war. Laut der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurden in Österreich im Jahr 2026 bislang zehn Fälle nachgewiesen. Auffällig ist die Verteilung: Neun dieser Infektionen gehen auf die neue Virusvariante Klade Ib zurück. Laut AGES trat diese Mutation erstmals Mitte Februar in Österreich auf.

Neue Virusvariante sorgt für erhöhte Wachsamkeit

Fachleute beobachten die Entwicklung international genau, da die Klade Ib leichter übertragbar ist. Zudem kann sie schwerere Krankheitsverläufe auslösen. Die AGES gibt jedoch Entwarnung. „In europäischen Ländern, einschließlich Österreich, wurden bislang keine schwereren Verläufe beobachtet“, so die Agentur.

Auch bei der Prävention gibt es vorerst Entwarnung. Bestehende Impfstoffe zeigen weiterhin Wirkung. „Die aktuell verfügbaren Mpox-Impfstoffe gelten auch gegen Klade Ib als wirksam“, betont die AGES. Gesundheitsbehörden setzen daher weiterhin auf Aufklärung und gezielte Impfangebote für besonders gefährdete Gruppen.

Entwicklung in Europa zeigt steigende Fallzahlen

Die Situation bleibt nicht nur in Österreich im Blickpunkt. Auch in anderen europäischen Ländern steigen die Infektionszahlen. So meldeten die Behörden in Berlin seit Jahresbeginn bereits 71 Fälle. Damit liegt die Zahl deutlich über den Werten der vergangenen Jahre. Die meisten Infektionen wurden vor Ort registriert, was auf eine lokale Verbreitung hindeutet.

Besonders betroffen sind weiterhin Männer, die Sex mit Männern haben. Gesundheitsorganisationen richten ihre Präventionsarbeit daher gezielt an diese Gruppen. Verbände und Initiativen verstärken ihre Appelle zur Impfung und zu regelmäßigen Tests. 

Die zuständigen Behörden der Länder betonen, dass in Europa ausreichend Impfstoff vorhanden ist. Gleichzeitig rufen sie dazu auf, bestehende Angebote stärker zu nutzen. Neben Impfungen sind auch Aufklärung, Früherkennung und schnelle Isolation wichtige Maßnahmen zur Eindämmung des Virus.

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