Die Song-Contest-Woche beginnt am 10. Mai mit der großen „Opening Ceremony” auf dem Wiener Rathausplatz. ORF 1 überträgt die Veranstaltung ab 16:55 Uhr live, während ORF ON parallel streamt. Ein Höhepunkt ist der „Turquoise Carpet“, auf dem alle 35 Delegationen vom Burgtheater bis zum Rathaus ziehen. Tausende Fans und internationale Medien begleiten den Auftakt, der zugleich die Eröffnung des Eurovision Village markiert.
Auftakt für eine Woche im Ausnahmezustand
Bereits am Nachmittag wird der Rathausplatz mit einem Programm gefüllt. Den Anfang macht ein gemeinsames Singalong, gefolgt von einer Tanzstunde mit dem österreichischen ESC-Act Cosmo. Am Abend sorgen Konzerte und Public Viewing für Stimmung. Strenge Sicherheitsregeln prägen die Veranstaltung: Taschen und Rucksäcke sind verboten, erlaubt sind nur kleine persönliche Gegenstände.
Mit der Eröffnung beginnt auch die umfassende Berichterstattung des ORF. Mehr als 100 Stunden Live-Programm sind geplant. Damit will der Sender den Song Contest weit über die Wiener Stadthalle hinaus erlebbar machen. „Wir schaffen ein 360-Grad-Erlebnis“, gibt sich der ORF selbstbewusst.
Glasstudio als Herzstück der Berichterstattung
Im Zentrum steht das eigens errichtete ORF-Glasstudio am Rathausplatz. Von dort aus senden Fernsehen und Radio erstmals gemeinsam durchgehend live. Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz beschreibt das Konzept als „Wohnzimmer für ganz Österreich“. Das Studio fungiert als zentrale Drehscheibe für alle Inhalte rund um den ESC.
In der Auftaktsendung „Welcome to Vienna – Das ESC Opening“ werden erste Eindrücke gezeigt. Moderiert von Fanny Stapf und Max Bauer zeigt sie den Einzug der Künstler:innen und fängt Stimmen aus dem Publikum ein. Für die musikalische Begleitung des Abends sorgt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Christian Kolonovits.
TV-Formate liefern Einblicke und Geschichten
Auch im weiteren Verlauf setzt der ORF auf bekannte Gesichter und große Shows. Andi Knoll präsentiert mehrere Formate rund um den Wettbewerb, darunter „Mr. Song Contest proudly presents – Wir sind Song Contest“. Darin zeichnet er den Weg von JJs Sieg bis zur Vorbereitung des Events nach.
Zusätzlich laufen tägliche Sendungen wie „Vienna 2026 – Das Song Contest Magazin“. Das „ZIB Magazin Song Contest“ liefert Hintergrundberichte direkt aus der Wiener Stadthalle. Auch ORF 2 und ORF III sind intensiv beteiligt: „Wien heute“ und „Kultur heute“ berichten regelmäßig live vom Geschehen.
Radiosender senden live aus Wien
Parallel dazu sind alle ORF-Radiosender eingebunden. Der Ö3-Wecker meldet sich täglich live aus dem Glasstudio am Rathausplatz. FM4 setzt auf interaktive Formate und Fanbeteiligung. Ö1 gestaltet eigene Programmschienen und greift auch auf Archivmaterial zurück.
Michael Ostrowski spricht in FM4 über seine Rolle als ESC-Host und sagt: „Die größte Musikshow der Welt zu moderieren, bringt eine ganz eigene Nervosität mit sich.“ Das Angebot wird durch Podcasts wie „Bussi Bla Bla“ mit Tom Neuwirth und JJ ergänzt, die Themen wie Popkultur und Queerness behandeln.
Digitale Plattformen liefern Inhalte in Echtzeit
Auch online erweitert der ORF sein Angebot stark. Auf ORF ON und ORF Sound stehen Live-Streams, Auftritte und exklusive Backstage-Einblicke bereit. Die wichtigsten Inhalte werden live gestreamt und bleiben anschließend abrufbar.
Die Website songcontest.ORF.at fungiert als zentrale Informationsplattform. Dort finden Nutzer:innen Live-Ticker, Interviews, Bilder und Videos. In den sozialen Netzwerken erscheinen zusätzliche Inhalte, darunter Clips direkt aus dem Backstage-Bereich.
Breites Angebot für alle Zielgruppen
Neben dem Hauptprogramm spricht der ORF auch ein jüngeres Publikum an. ORF KiDS zeigt eigene Formate mit ESC-Bezug, in denen Künstler:innen Einblicke in ihre Arbeit geben. Gleichzeitig können Zuschauer:innen über den ORF Teletext aktiv an Diskussionen teilnehmen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Barrierefreiheit. Alle Live-Shows werden mit Untertiteln, Audiodeskription und Gebärdensprache angeboten. Auch online stehen diese Funktionen zur Verfügung, sodass der Eurovision Song Contest möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht wird.

