HomeStars & PromisEurovision Song Contest ESC 2026: Diese zehn Acts stehen im Finale – Favoriten setzen...

[Video] ESC 2026: Diese zehn Acts stehen im Finale – Favoriten setzen sich durch

Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 ist entschieden. Zehn Länder haben sich in Wien für das große Finale qualifiziert, während einige prominente Namen ausschieden.

Am Dienstagabend fand in der Wiener Stadthalle das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 statt. 15 Acts kämpften um den Einzug ins Finale am 16. Mai; zehn Länder konnten sich schließlich durchsetzen. Nach den Diskussionen der letzten Jahre vergaben dieses Mal nicht nur das Publikum, sondern auch internationale Jurys jeweils 50 Prozent der Punkte. Auch Deutschland und Italien, die als gesetzte Finalisten auftraten, konnten mit abstimmen. Durch die Show führten Victoria Swarovski und Michael Ostrowski.

Diese zehn Länder schaffen den Sprung ins Finale

Neben den erwarteten Finalisten schafften es auch einige Acts, die im Vorfeld als Außenseiter galten, ins Finale. Mit dabei sind Belgien, Finnland, Griechenland, Israel, Kroatien, Litauen, Moldau, Polen, Schweden und Serbien.

Nicht weitergekommen sind hingegen Estland, Georgien, Montenegro, Portugal und San Marino. Besonders das Ausscheiden von Senhit und Boy George für San Marino sorgte für Aufmerksamkeit, da mit Boy George ein internationaler Megastar angetreten war.

Auslosung legt erste Finaldetails fest

Direkt nach der Show wurde ausgelost, in welcher Hälfte des Finales die Acts auftreten werden. Belgien, Griechenland und Serbien treten in der ersten Hälfte an, Litauen, Polen und Schweden in der zweiten.

Deutschland und Italien zogen ebenso wie Finnland, Israel, Kroatien und Moldau die „Producers‘ Choice“, bei der die Produzenten die Startposition festlegen. Sicher ist bereits, dass Österreich als Gastgeberland mit Cosmo und dem Lied „Tanzschein” auf Startplatz 25 antreten wird.

Favoriten liefern starke Auftritte

Viele Favoriten bestätigten auf der Bühne ihre Rolle. Finnland überzeugte mit einem dramatischen Auftritt, bei dem Geige und Gesang im Mittelpunkt standen. „Wir wollten Emotionen sichtbar machen“, erklärten Linda Lampenius und Pete Parkkonen im Vorfeld. Griechenlands Akylas setzte hingegen auf Tempo und visuelle Effekte, die das Publikum von Beginn an mitrissen.

Auch Schweden und Israel qualifizierten sich wie erwartet. Während Felicia mit elektronischen Sounds punktete, setzte Noam Bettan auf einen eingängigen Popsong. Trotz vereinzelter Störungen im Publikum blieb der große Protest gegen den Auftritt aus.

Überraschungen und knappe Entscheidungen

Für positive Überraschungen sorgten unter anderem Belgien und Polen. Essyla überzeugte mit einer kühlen Elektropop-Nummer, während Alicja mit starker Stimme und klarer Inszenierung punkten konnte. Auch Kroatien und Litauen sicherten sich mit atmosphärischen oder minimalistischen Auftritten Finalplätze.

Moldau eröffnete die Show mit viel Energie und zog ebenfalls ins Finale ein. Serbien setzte mit Metal und Pyrotechnik einen markanten Schlusspunkt und bleibt damit im Wettbewerb.

Prominente Ausfälle und ruhige Töne ohne Erfolg

Zu den auffälligsten Ausfällen zählt San Marino. Trotz des Auftritts von Boy George reichte es nicht für das Finale. Auch Portugal konnte sich mit seinem bewusst reduzierten, traditionell geprägten Beitrag nicht durchsetzen. Auch Estlands Vanilla Ninja verpassten den Einzug ins Finale und scheiterten an der starken Konkurrenz.

Montenegro und Georgien komplettieren die Liste der ausgeschiedenen Länder. Weder bei der Jury noch beim Publikum konnten sich beide Beiträge ausreichend durchsetzen.

Aufwendige Show und starke Interval Acts

Neben dem Wettbewerb bot die Show ein umfangreiches Rahmenprogramm. Vicky Leandros sorgte mit ihrer Neuinterpretation von „L’amour est bleu” für einen emotionalen Höhepunkt. Eingebettet wurde das Lied in die 70-jährige Liebesgeschichte eines schwulen ESC-Fans mit dem Wettbewerb.

Auch Go-Jo kehrte auf die ESC-Bühne zurück und erklärte gemeinsam mit den Moderatoren den Unterschied zwischen Österreich und Australien. Für visuelle Höhepunkte sorgte zudem die Akrobatikgruppe Zurcaroh mit einer aufwendig inszenierten Performance.

Mehr News